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15.05.2014    Timo Bernhard testet Porsche 919 Hybrid in Aragon/Spanien

Das Porsche Team unterzog den Le-Mans-Prototypen 919 Hybrid bei dreitägigen Testfahrten im nordspanischen Aragon einem abschließenden Haltbarkeitstest in Form einer Rennsimulation. Insgesamt legte das Team mit dem 919 Hybrid 6009 Kilometer zurück. Es war ein Fahrzeug im Einsatz, aber alle sechs LMP1-Fahrer: Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg), die sich normalerweise den Porsche mit der Startnummer 14 teilen, sowie das Trio des Schwesterautos mit der Nummer 20, Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau), Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien). Auf dem Ciudad del Motor de Aragón herrschten konstant gute Witterungsbedingungen, es wurde teilweise auch nachts gefahren. Wolfgang Hatz, Vorstand für Forschung und Entwicklung, war zusammen mit Fritz Enzinger, Leiter LMP1, beim letzten Test vor dem Le-Mans-Einsatz vor Ort.

Teamchef Andreas Seidl: „So kurz vor unserem ersten 24-Stunden-Rennen stand natürlich die Dauerhaltbarkeit des Autos im Mittelpunkt des Tests. Wir hatten mit der Erfahrung aus den vorhergehenden Tests und den ersten zwei WEC-Rennen Modifikationen umgesetzt, die sich jetzt bewährt haben. Gleichzeitig haben wir neue Schwachstellen aufdecken können, die wir nun noch versuchen abzustellen. In den kommenden beiden Wochen bereiten wir in Weissach die beiden Einsatzfahrzeuge und die Ersatzteile für den Vortest am 1. Juni in Le Mans vor. Parallel trainieren wir weiterhin die rennspezifischen Abläufe, vor allem die Boxenstopps.“

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