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29.06.2011    Timo Bernhard startet im Audi R18 TDI in Imola

Nur drei Wochen nach dem Triumph bei den 24 Stunden von Le Mans steht für den Audi R18 TDI schon die nächste Bewährungsprobe auf dem Programm: Beim 6-Stunden-Rennen im italienischen Imola geht es um wichtige Punkte im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) - jener Rennserie, aus der 2012 die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft wird.

Viel Zeit, den zehnten Le-Mans-Sieg zu feiern, blieb dem Audi Sport Team Joest nicht. Da Audi den Siegerwagen mit der Startnummer "2" für Ausstellungen und Demofahrten nutzen möchte, mussten nach den beiden schweren Unfällen von Allan McNish und Mike Rockenfeller in Le Mans gleich zwei neue Einsatzfahrzeuge aufgebaut werden (R18-103 und R18-107). Zudem wurde in der Woche nach dem DTM-Rennen auf dem Lausitzring ein auf mehr Abtrieb ausgelegtes Aerodynamikpaket erprobt, das in Imola erstmals zum Einsatz kommt.
 
Am Steuer der Startnummer "1" (rote Farbmarkierungen) bilden erstmals Timo Bernhard und Marcel Fässler eine Fahrerpaarung. Bernhard/Fässler sind auch für die weiteren drei ILMC-Rennen in Silverstone, Road Atlanta und Zhuhai als Piloten vorgesehen.
 
Während Bernhard, Fässler und McNish in Imola schon Rennen gefahren sind, lernte Tom Kristensen die italienische Rennstrecke in einem Simulator kennen. Daher wissen alle vier, was auf sie zukommt: ein Rennen, bei dem die Bremsen eine wichtige Rolle spielen werden und es mit rund 50 Fahrzeugen ziemlich eng auf der Strecke wird. 

Die 6 Stunden von Imola werden am Sonntag, dem 3. Juli um 12 Uhr gestartet.

TV-Tipp

Eurosport 2 überträgt am Sonntag von 12.00 bis 13.00 Uhr die Anfangsphase und von 16.00 bis 18.00 Uhr die letzten zwei Stunden des Rennens live.

 
Timo Bernhard (30/D), Audi R18 TDI #1 (Audi Sport Team Joest)
- Feierte 2010 seinen ersten Le-Mans-Sieg
- Holte beim Debüt des R18 TDI in Spa die Pole-Position
"In Imola bin ich schon zwei Mal mit dem Porsche-Supercup gestartet und dabei ein Mal knapp am Podium vorbei geschrammt. Das will ich in der ILMC mit Audi jetzt natürlich ändern. Eine schöne Herausforderung ist alleine schon die Strecke. Sie wird gegen den Uhrzeigersinn gefahren, was eher ungewöhnlich ist und von uns Fahrern eine Umgewöhnung verlangt. Die Kurventypen sind ganz unterschiedlich: Es gibt schnelle, mittelschnelle, aber auch extrem langsame Kurven. Und es gibt fast keine Geraden, sondern diese Abschnitte enthalten immer Bögen. Das wird im Verkehr mit so vielen Autos auf der Strecke schwierig. Aber unser Anspruch ist es, ganz vorne zu sein und zu zeigen, dass die Nummer ,1' auf unserem Auto gerechtfertigt ist. Ich freue mich auf mein erstes gemeinsames Rennen mit Marcel (Fässler)."


Zeitplan
 
Freitag, 1. Juli
12:15-13:45 Uhr Freies Training 1
16:30-18:00 Uhr Freies Training 2
 
Samstag, 2. Juli
08:55-09:55 Uhr Freies Training 3
14:25-14:45 Uhr Qualifying (Prototypen)
 
Sonntag, 3. Juli
09:00-09:20 Uhr Warm-up
12:00-18:00 Uhr Rennen (6 Stunden)

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