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04.08.2009    Timo Bernhard startet beim 9. Lauf der Grand-Am Series in Watkins Glen, USA

Mit dem ersten 200-Meilen-Rennen der Saison gastiert die amerikanische  
Grand-Am Series am Freitag auf dem Watkins Glen International. Nach  
dem Sechs-Stunden-Rennen im Juni ist es der zweite Auftritt der  
attraktiven Rennserie auf dem traditionsreichen Kurs im US-Bundesstaat  
New York, von dem Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar)  
sagt: "Mit seinen vielen schnellen Kurven und großen  
Höhenunterschieden hat er eigentlich alles, was eine Rennstrecke  
schwierig, aber eben auch reizvoll macht."

Timo Bernhard und Teamkollege Romain Dumas (Frankreich), die mit 18  
Punkten Rückstand auf die Spitze durchaus noch Titelchancen haben,  
setzen große Hoffnungen auf Watkins Glen. Das Rennen geht nur über 200  
Meilen (die klassische Grand-Am-Distanz beträgt 250 Meilen) und wird  
auf der kürzeren 3,94-Kilometer-Variante der Strecke ausgetragen. Im  
Juni holten sie mit ihrem von Penske Racing in der Prototypen-Klasse  
eingesetzten Porsche Riley mit der Startnummer 12 den dritten Platz.  
Es war nach Millville ihr zweiter Podiumsplatz in dieser aufregenden  
Saison mit zahlreichen Reglementsänderungen für die Sportprototypen  
mit Porsche-Power. In der Herstellerwertung belegt Porsche den zweiten  
Platz.

Das Rennen in Watkins Glen startet am Freitag, 7. August, um 18.30 Uhr  
Ortszeit (00.30 Uhr MESZ) und geht über 200 Meilen.

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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