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14.07.2009    Timo Bernhard startet beim 8. Lauf der Grand-Am Series in Birmingham / USA

Die Porsche-Werkspiloten Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich), die mit dem von Penske Racing eingesetzten Porsche Riley  
in der Daytona-Prototypen-Klasse an den Start gehen, warten immer noch  
auf ihren ersten Saisonsieg. Nach zwei dritten Plätzen in Millville  
und Watkins Glen wurden sie beim Rennen in Daytona zuletzt von  
Getriebeproblemen gebremst. In der Meisterschaft liegen sie als Vierte  
trotzdem noch auf Schlagdistanz zur Spitze.

"Noch ist nichts verloren. Die Saison ist noch lang und wir müssen  
versuchen, Anschluss an die Top 3 zu halten. So schnell geben wir  
nicht auf", ist Timo Bernhard nach wie vor zuversichtlich. Zusammen  
mit Romain Dumas hat er bereits im Dezember auf dem 3,83 Kilometer  
langen Kurs getestet. "Da waren wir ganz gut unterwegs, und ich denke,  
dass wir für das Rennen eine gute Abstimmung haben werden." Die  
Strecke ist als aufregende Berg- und Talbahn in die Landschaft  
eingebettet und alles andere als einfach. Timo Bernhard: "Wenn man da  
die richtige Linie findet, kann man als Fahrer sicherlich viel Zeit  
gut machen. Auf der anderen Seite muss man aber auch Vertrauen in sein  
Auto haben, denn die vielen mittelschnellen und schnellen Kurven haben  
es wirklich in sich."

Erschwert wird das Ganze durch die für die Südstaaten typische Hitze  
und hohe Luftfeuchtigkeit. Einen kleinen Vorgeschmack darauf, wie sich  
das für sie im schwarz lackierten Porsche Riley mit der Startnummer 12  
auswirkt, bekamen die Porsche-Piloten beim Rennen in Daytona. "Da  
hatten wir gut 60 Grad im Auto", so Romain Dumas. "Das war schon hart,  
aber Birmingham wird wohl noch härter. Nach so einem Rennen weißt du,  
warum du im Winter so viel Fitnesstraining machst."

Das Rennen in Birmingham startet am Sonntag, 18. Juli, um 14.00 Uhr  
Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) und geht über 250 Meilen.

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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