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01.05.2009    Timo Bernhard startet beim 3. Lauf der Grand-Am Series in Millville, USA

In der Grand-Am Series geht es Schlag auf Schlag: Nur eine Woche nach  
dem Rennen in Alton, bei dem sich die Porsche-Piloten David Donohue  
(USA) und Darren Law (USA) im Porsche Riley an die Spitze der  
Meisterschaft setzten, steht im New Jersey Motorsports Park das dritte  
Saisonrennen auf dem Programm. Am Start sind auch die  
Porsche-Werkspiloten Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich). Der Porsche Riley wurde nach dem Auftakterfolg von  
Porsche bei den 24 Stunden von Daytona per Reglement eingebremst und  
ist seither mit mehr Gewicht und ohne sechsten Gang unterwegs.

"In Alton starteten wir aus der ersten Reihe und lagen auch in  
Führung, ehe wir durch eine Durchfahrtstrafe für Romain zurückgeworfen  
wurden", sagt Timo Bernhard. "Obwohl wir danach die ganze Zeit am  
Limit gefahren sind, hatten wir wegen der uns auferlegten Handikaps  
keine Chance, die verlorene Zeit aufholen."

Auf dem 4,02 Kilometer langen Kurs in der Nähe von Millville setzt das  
Team Penske Racing, mit dem Timo Bernhard und Romain Dumas 2007 und  
2008 die American Le Mans Series gewannen, einen 510 PS starken  
Porsche Riley ein.

Das Rennen in Milville startet am Sonntag, 3. Mai, um 13.00 Uhr  
Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) und geht über 250 Meilen.

Die Grand American Rolex Sports Car Series (kurz: Grand-Am Series)
ersetzte im Jahr 2000 die United States Road Racing Championships. In  
der Saison 2009 werden zwölf Rennen in den USA und Kanada gefahren.
Traditioneller Saisonhöhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen in Daytona.
Die meisten Rennen gehen über die Distanz von 250 Meilen.

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen: Daytona
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen
große Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur
Motoren bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos
Racing sind mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem
Riley-Chassis am Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für
Daytona Prototypen rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge
beträgt 1.021 Kilogramm.

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