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05.10.2009    Timo Bernhard startet beim 12. Lauf der Grand-Am Series in Miami, USA

Das Saisonfinale der amerikanischen Grand-Am Series findet am  
kommenden Wochenende auf dem 3,7 Kilometer langen Homestead Miami  
Speedway statt. In der Prototypenklasse (DP) setzt Penske Racing auch  
im Finale einen Porsche Riley mit der Startnummer 12 für die  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) ein. Ihr Bolide wird von einem 510 PS starken  
Porsche-Sechszylindermotor angetrieben.

Timo Bernhard und Romain Dumas sind in diesem Jahr noch ohne Sieg.  
Nach zwei dritten Plätzen in Millville und Watkins Glen sowie Rang  
zwei in Montreal haben die zweifachen Gewinner der American Le Mans  
Series mit der Grand-Am Series deshalb noch eine Rechnung offen. "Der  
erste Sieg wäre ein schöner Abschluss", sagt Timo Bernhard. "Wir waren  
schon ein paar Mal nahe dran, doch aus den verschiedensten Gründen hat  
es nicht geklappt. Durch die vielen Reglementänderungen kam in diese  
Saison einfach keine Kontinuität rein."

Der Verdruss über die Regelwächter, die den Porsche Riley nach seinem  
Auftakterfolg in Daytona immer wieder einbremsten, zieht sich wie ein  
roter Faden durch die Saison. "Die zahlreichen Änderungen im Reglement  
für Fahrzeuge mit Porsche-Motor haben die Meisterschaft für unsere  
Teams schon früh unnötig und nicht nachvollziehbar gestört", stellt  
Porsche-Sportchef Hartmut Kristen fest. "Das haben die Teams in diesen  
ohnehin schweren Zeiten nicht verdient."

Das Rennen in Miami startet am Samstag, 10. Oktober, um 13.00 Uhr  
Ortszeit (19.00 Uhr MESZ) und geht über 250 Meilen.

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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