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14.09.2009    Timo Bernhard startet beim 11. Lauf der Grand-Am Series in Salt Lake City, USA

Auf dem Weg zum Finale in Miami macht die Grand-Am Series noch einen  
Abstecher in den Westen der USA: Im Miller Motorsports Park in der  
Nähe von Salt Lake City findet am Samstag das vorletzte Saisonrennen  
der attraktiven Meisterschaft statt. Am Start sind auch wieder die  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich), die nach ihrer starken Vorstellung in Montreal mit neuer  
Zuversicht in die im US-Bundesstaat Utah gelegene Olympiastadt von  
2002 reisen.

"Noch nie in dieser Saison waren wir so gut unterwegs. Wir wissen,  
dass wir jetzt aus eigener Kraft gewinnen können. Das ist eine neue  
Motivation für die gesamte Mannschaft", sagt Timo Bernhard, der den  
von Penske Racing eingesetzten Porsche Riley mit der Startnummer 12 in  
Kanada auf dem zweiten Platz ins Ziel brachte. Romain Dumas ist  
ebenfalls guter Dinge: "Vielleicht holen wir ja noch den Sieg, auf den  
wir alle schon so lange warten. Das ganze Team, das nie aufgegeben und  
immer an sich geglaubt hat, hätte ihn zweifellos verdient."

Das Rennen in Salt Lake City startet am Samstag, 19. September, um  
15.30 Uhr Ortszeit (23.30 Uhr MESZ) und geht über 250 Meilen.

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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