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25.08.2009    Timo Bernhard startet beim 10. Lauf der Grand-Am Series in Montreal, Kanada

Auf der Zielgeraden der Saison macht die amerikanische Grand-Am Series  
einen Abstecher nach Kanada und gastiert am Samstag auf dem Circuit  
Gilles Villeneuve in Montreal.

In der Grand-Am-Prototypen-Klasse sind auf der 4,36 Kilometer langen  
Grand-Prix-Strecke auf der Ile de Notre Dame die Porsche-Werksfahrer  
Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) im Porsche  
Riley mit der Startnummer 12 am Start. In Millville und beim  
Sechs-Stunden-Rennen in Watkins Glen schafften sie es als Dritte aufs  
Podium. Auch beim zweiten Grand-Am-Gastspiel in Watkins Glen war  
zuletzt eine Top-3-Platzierung in Reichweite. Timo Bernhard übergab  
seinen von Penske Racing eingesetzten Prototyp als Spitzenreiter an  
Romain Dumas, der auf seiner Fahrt in Richtung Podium dann allerdings  
kurz vor dem Ziel von einem Reifenschaden gebremst wurde. In Montreal  
hoffen sie jetzt auf mehr Glück. Timo Bernhard: "Wenn wir mal wieder  
einen Podiumsplatz holen würden, wäre das für das ganze Team die  
verdiente Belohnung für seine unermüdlichen Anstrengungen."

Das Rennen in Montreal startet am Samstag, 29. August, um 14.15 Uhr  
Ortszeit (20.15 Uhr MESZ) und geht über 200 Meilen.

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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