prev next

11.06.2007    Timo Bernhard siegt beim 24-Stunden-Rennen Nürburgring

Zum zweiten Mal in Folge hat das Team Manthey Racing das  
24-Stunden-Rennen Nürburgring gewonnen. Mit einer Runde Vorsprung  
setzten sich die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard, Romain Dumas und  
Marc Lieb zusammen mit Marcel Tiemann im neuen Porsche 911 GT3 RSR  
gegen mehr als 200 Konkurrenten durch. Zum insgesamt achten Mal  
überquerte bei der 35. Ausgabe des Langstreckenklassikers vor 210.000  
Zuschauern ein Porsche die Ziellinie als Erster. Platz drei hinter der  
Dodge Viper von Zakspeed Racing belegte Land Motorsport mit einem 911  
GT3 RSR.

Von Beginn an kontrollierten die vier Piloten des Teams Manthey Racing  
von der ersten Startposition aus das Tempo. Trotz schwierigster  
Wetterverhältnisse zeigten Bernhard, Dumas, Lieb und Tiemann bei  
Hitze, Regen und Nebel eine fehlerlose Vorstellung. Auch der in  
Weissach entwickelte und gebaute Porsche 911 GT3 RSR überstand seinen  
ersten Einsatz bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring ohne technische  
Probleme.

"Mit diesem klaren Sieg hat der neue Porsche 911 GT3 RSR erneut sein  
Potenzial unter Beweis gestellt", freute sich Porsche-Sportchef  
Hartmut Kristen. Ein großes Lob gilt aber dem gesamten Team  
Manthey-Racing, die einen perfekten Job gemacht haben. Die vier Fahrer  
haben zum richtigen Zeitpunkt schnelle Runden gedreht und waren immer  
dann vorsichtig, wenn es notwendig war. Genau das zeichnet  
hervorragende Langstrecken-Piloten aus. Der Nürburgring hat für  
Porsche eine große Bedeutung. Danke an alle Porsche-Teams, die hier  
wieder einmal unsere Fahnen hochgehalten haben."

Teamchef Olaf Manthey konnte sein Glück kaum fassen: "Erst musste ich  
ein Vierteljahrhundert auf einen Sieg beim für mich wichtigsten Rennen  
der Welt warten, und jetzt gewinnen wir hier zum zweiten Mal in Folge  
von der Pole-Position aus. Für meine Frau Renate und mich war der Sieg  
das schönste Geschenk, dass wir uns zur Silberhochzeit wünschen  
konnten." Am Samstag feierten beide im Fahrerlager ihren 25.  
Hochzeitstag.

Der Verlauf des 24-Stunden-Rennens 2007 wird als einer der  
ungewöhnlichsten in die Geschichte eingehen. Wegen sintflutartiger  
Regenfälle wurde der Langstreckenklassiker in der Eifel mit fast zwei  
Stunden Verspätung um 16.51 Uhr gestartet. Um 3.54 Uhr zwang dichter  
Nebel die Rennleitung, das Rennen für rund fünfeinhalb Runden zu  
unterbrechen. Der Neustart erfolgte um 9.31 Uhr.

Stimmen nach dem Rennen:

Timo Bernhard: "Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring zum zweiten  
Mal in Folge zu gewinnen, ist ein Traum. Bei unseren Einsätzen in der  
Langstreckenmeisterschaft haben wir das Auto immer besser an die  
Besonderheiten der Nordschleife angepasst. Der neue 911 GT3 RSR lief  
wie ein Uhrwerk. Wir hatten ganz einfach 24 Stunden lang keine  
Probleme."

Romain Dumas: "Das ist der Wahnsinn. Ich fahre zum dritten Mal auf der  
Nordschleife und gewinne gleich eines der wichtigsten Rennen der Welt.  
Die Strecke ist absolut einmalig. Das wechselhafte Wetter hat uns  
Fahrern viel abverlangt. Vor allem meine Fahrt bei dichtem Nebel in  
der Nacht werde ich wohl nie vergessen."

Marc Lieb: "Einfach ein unbeschreibliches Gefühl, das größte Rennen in  
Deutschland gewonnen zu haben. Bei den 24-Stunden-Rennen in Daytona  
und Le Mans habe ich bereits Klassensiege geholt, bei den 24 Stunden  
von Spa den Gesamtsieg. Der Erfolg hier am Nürburgring ist mir ganz  
besonders wichtig."

Marcel Tiemann: "Zum dritten Mal durfte ich heute den Siegerpokal des  
24-Stunden-Rennens auf dem Siegerpodest in den Händen halten. Um hier  
zu gewinnen braucht man ein zuverlässiges und schnelles Auto und die  
richtigen Partner. Danke an das gesamte Team Manthey Racing und an  
meine Fahrerkollegen. Alle haben in diesem Jahr einen absolut  
fehlerfreien Job gemacht."

Zurück