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11.12.2014    Straffes Testprogramm für sechs Fahrer und einen Porsche 919 Hybrid

Das Porsche Team beendete heute einen dreitägigen Test mit dem 919 Hybrid im nordspanischen Aragon. Dabei machte Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) seine ersten Erfahrungen am Steuer des 2014er Le-Mans-Prototypen, Nachtfahrten inklusive. Außerdem kamen die Stammfahrer Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Brendon Hartley (Neuseeland) zum Einsatz sowie drei Porsche-Werksfahrer aus dem GT-Kader – Michael Christensen (Dänemark), Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Nick Tandy (Großbritannien). Insgesamt legten die Fahrer von Dienstag bis einschließlich Donnerstag 2.731 Kilometer auf dem 5,345 Kilometer langen Kurs zurück. 

Teamchef Andreas Seidl sagte: „Abgesehen von zeitweise recht starkem Wind waren die Testbedingungen in Aragon sehr gut. Es war wichtig, dass Nico den 919 zeitnah fahren konnte. Er hat sich sehr schnell zurechtgefunden und geliefert, was wir von ihm als Weltklassepilot erwartet haben. Auch menschlich passt er sehr gut zu unserem Team und zu Porsche. Für die GT-Fahrer war es ihr jeweils zweiter LMP1-Test. Keine Frage: Alle drei haben ihre Sache sehr gut gemacht. Brendon und Timo haben alle Fahrer in Aragon mit ihrem Wissen und ihrer Routine unterstützt. Es waren für alle sehr positive Testtage und ein schöner letzter Einsatz für unseren ersten Prototypen nach einer tollen Debütsaison. Jetzt konzentrieren wir uns komplett auf das 2015er Auto.“

Hülkenberg wird das Porsche Team 2015 beim berühmten 24-Stunden-Rennen in Le Mans verstärken. Dort setzt der Sportwagenhersteller im kommenden Jahr einen dritten Porsche 919 Hybrid ein. Der 27-Jährige fuhr am Dienstag und Mittwoch insgesamt 155 Runden und an beiden Tagen auch in die Dunkelheit. „Das waren viele neue Erfahrungen in sehr kurzer Zeit, und ich habe ein durchweg positives Gefühl“, fasste er zusammen. „Der 919 ist toll zu fahren. In den schnellen Kurven hat er richtig viel Abtrieb, und wenn zum Herausbeschleunigen aus den langsameren Ecken die E-Maschine einsetzt, ist das sehr beeindruckend. Die Vorbereitung im Simulator war sehr realistisch, und die Nachtfahrt fand ich besonders cool. Ich freue mich auf die weiteren Tests und natürlich auf Le Mans.“

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