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16.04.2016    Startreihe zwei für beide Porsche 919 Hybrid

Beim Saisonauftakt der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, dem Sechsstundenrennen in Silverstone, starten die beiden Porsche 919 Hybrid am Sonntag von den Plätzen drei und vier. Das Weltmeister-Trio Timo Bernhard, Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AU) belegt den dritten Platz vor den Teamkollegen Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE). Auf abtrocknender Strecke und bei niedrigen Luft- und Asphalttemperaturen ging die erste Startreihe an Audi. 

In der WEC zählt der Durchschnitt der jeweils schnellsten Runde von zwei Fahrern für die Startaufstellung. In Silverstone bestritten Hartley/Webber (Startnummer 1, 1.54,150 Minuten) und Dumas/Jani (Startnummer 2, 1.54,266 Minuten) die Qualifikation. 

Im dritten freien Training am Morgen hatten beide Fahrzeuge wegen Schneefalls nur je eine Installationsrunde zurückgelegt. Am Steuer waren Webber und Jani. Der Renndirektor brach die Sitzung vorzeitig ab.

Das Sechsstundenrennen startet am Sonntag um 12:00 Uhr Ortszeit (13:00 Uhr MESZ). Eurosport überträgt die letzten zwei Rennstunden und die Siegerehrung live. Ein Live-Signal inklusive Zeitnahme und zusätzlichen Informationen kann auch über die FIA WEC-App empfangen werden. Die kostenfreie Porsche Motorsport-App steuert Onboard-Aufnahmen aus den 919 Hybrid, Timing und die GPS-Positionierung der beiden innovativen Le-Mans-Prototypen bei. Alle Live-Features können auch unter porsche.de/fiawec abgerufen werden.

Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Über ein Jahr lang – nämlich seit dem 2014er Finale in Brasilien – hatten wir jedes Mal die erste Startreihe komplett für uns. Jetzt werden wir analysieren, warum es heute nur für die Plätze drei und vier gereicht hat. Für Morgen sind andere Wetterbedingungen angekündigt. Wir wollen im Rennen das maximal Mögliche für uns herausholen.“

Andreas Seidl, Teamchef: „Unsere erfolgreiche Serie von elf Polepositions in Folge ist heute leider zu Ende gegangen. Audi hat unter diesen Bedingungen eine bessere Vorstellung abgeliefert. Unser Fokus liegt nun auf der Rennvorbereitung. Morgen soll es trocken bleiben. Nach den freien Trainings am Freitag glauben wir, dass wir gut aufgestellt sind. Es wird interessant, wie wir am Sonntag im Vergleich zur Konkurrenz aussehen werden.“

„Ich bin absolut zuversichtlich," so Timo. "Trotz der schwierigen Wetterbedingungen mit der zeitweise nassen Strecke am Freitag und sogar Schneefall am Samstag konnten wir uns gut auf das Rennen vorbereiten. Durch das neue Aerodynamikpaket haben wir mehr Anpressdruck in den schnellen Kurven – Copse, Maggots und Beckets sind richtig cool. Dafür haben wir auf der Geraden mehr Luftwiderstand und etwas geringeren Topspeed.“

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