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28.03.2011    Rallye Krimi im Hohen Norden

In einer rasanten Aufholjagd fuhr Timo Bernhard nach technischem Ausfall in der Nachtetappe zu Meisterschaftspunkten in der Deutschen Rallye Meisterschaft

Timo Bernhard musste bei seiner DRM-Premiere in der Nachtetappe am Freitagabend auf der vierten Prüfung der Wikinger-Rallye in Schleswig Holstein vorzeitig beenden - der Keilriemen zur Wasserpumpe war durch Steine gerissen. Die daraus resultierende Strafzeit von 5 Minuten warf den Porsche-Werkspiloten und seinen Copilot Marco Glasen auf Platz 79 von 100 Teilnehmern der Gesamtwertung zurück.

Schon beim Shakedown, dem Training am Rallye Vortag, hatte das Rallye Team 75, Inch Marlowe Records, Penske Sportwagenzentrum, einen defekten Anlasser zu beklagen. An beiden Tagen sorgte sein Team, unter der erfahrenen Leitung von Vater Rüdiger Bernhard, in kürzester Zeit dafür, dass der Porsche 997 GT3 Cup ST wieder an den Start gehen konnte.

Am Samstag kämpfte sich der Saarländer mit Top-5-Zeiten in den acht Wertungsprüfungen wieder nach vorne, bis ihm in der letzten WP die erste Gesamtbestzeit in der Deutschen Rallye Meisterschaft, gelang.

"Diese Bestzeit wollte ich unbedingt. Beim ersten Durchgang der Prüfung bin ich kurz vor dem Ziel leicht rausgerutscht. Aber für mein Team, das hier einen so tollen Job gemacht hat, wollte ich einfach diese Belohnung. Es hat dann im zweiten Anlauf geklappt, obwohl ich mir auf den letzten 2 Kilometern noch einen Plattfuß vorne rechts eingefahren habe."

Mit Plattfuß im Ziel angelangt beglückwünschte sein Team, das Rallyeduo Bernhard/Glasen auf der Zielrampe zu Platz 10 in der Gesamtwertung und einem Klassensieg der Wikinger Rallye 2011, die mit ihren selektiven Sonderprüfungen zu einer der schwierigsten Rallyes in Europa zählt.

In der DRM holte das Team 13 Meisterschaftspunkte und sicherte sich damit Platz 9.

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