prev next

14.11.2014    Porsche holt in Bahrain die dritte Poleposition mit dem 919 Hybrid

Zum dritten Mal in seiner Debütsaison startet ein Porsche 919 Hybrid in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC von der Poleposition. Wie bereits in Shanghai gelang Neel Jani auch in Bahrain die schnellste Qualifyingrunde, die je ein Le-Mans-Prototyp auf der jeweiligen Strecke gefahren ist. Jani und Romain Dumas teilten sich vor dem siebten und vorletzten WEC-Lauf die Aufgabe der Qualifikation im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 14. In der WEC zählt der Durchschnitt der jeweils zwei schnellsten Runden von zwei Fahrern für die Startaufstellung. Janis Bestzeit betrug 1.41,897 Minuten, das Mittel aller vier Runden belief sich auf 1.43,145 Minuten.
 
Im Schwesterauto mit der Nummer 20 wechselten sich diesmal Timo Bernhard und Brendon Hartley ab. Sie steuerten den zweiten Porsche 919 Hybrid auf Startplatz drei. Die Durchschnittszeit ihrer vier schnellsten Runden auf dem 5,412 Kilometer langen Kurs betrug 1.44,191 Minuten.

Auch im Training am Freitagmorgen führte der Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 14 die Ergebnisliste an. Auf frischen Rennreifen fuhr Neel Jani seine schnellste Runde in 1.43,571 Minuten trotz einiger Überholmanöver. Verkehr auf der Strecke beeinträchtigte auch das Auto mit der Startnummer 20. Dennoch gelang Timo Bernhard in 1.44,821 Minuten die drittschnellste Zeit. Dumas und Hartley kamen ebenfalls zum Einsatz. Dank einwandfrei funktionierender Rennwagen spulte das Porsche Team in den 60 Minuten des dritten Freien Trainings insgesamt 59 Runden ab.

Timo nach dem Qualifying: „Auf meiner ersten Qualifyingrunde hat sich in Kurve eins der Tempomat für die Boxengasse plötzlich aktiviert. Das war mein Fehler. Die zweite Runde lief dann richtig gut, und auf der dritten hat einmal die Bremsbalance nicht gestimmt, die Hinterachse überbremste heftig. Das war kein einfaches Qualifying.“


Zurück