15.06.2018    Porsche erobert erste Startreihe beim härtesten Langstreckenrennen der Welt

Bei der 86. Auflage des Langstreckenklassikers in Le Mans stehen zwei Porsche 911 RSR in der ersten Startreihe. Im Fahrzeug mit der Nummer 91 erzielte Gianmaria Bruni bereits beim ersten Zeittraining am Mittwoch die schnellste Zeit, die im Abschluss-Qualifying von keinem Team unterboten werden konnte. Er benötigte für den 13,626 Kilometer langen Kurs 3:47.504 Minuten. Noch nie hat ein GTE-Fahrzeug eine schnellere Runde in Le Mans gedreht. Damit holte sich der Italiener zusammen mit Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) die Pole-Position für das 24-Stunden-Rennen. Daneben geht der Porsche 911 RSR (#92) mit Michael Christensen, der ebenfalls im ersten Qualifying die schnellste Runde fuhr, von Startplatz zwei aus ins Rennen. Der Däne teilt sich das Auto mit dem Franzosen Kévin Estre und Laurens Vanthoor aus Belgien.

Patrick Pilet konnte sich im 510 PS starken Neunelfer mit der Nummer 93 im Abschluss-Qualifying noch einmal verbessern und wurde mit seinen Teamkollegen Nick Tandy (Großbritannien) und Earl Bamber (Neuseeland) Sechster. Pech hatte Sven Müller in dem vierten Porsche 911 RSR (#94), der in der GTE-Pro-Klasse an den Start geht. Der Youngster aus Bingen am Rhein rutschte in der Kurve Indianapolis 1 von der Strecke. Das Fahrzeug konnte danach nicht mehr im Qualifying eingesetzt werden, startet aber im Rennen am Samstag von Rang acht.

In der GTE-Am-Klasse eroberten im Qualifying gleich drei Porsche 911 RSR die ersten drei Plätze. Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Khaled Al Qubaisi (Vereinigte Arabische Emirate) und Giorgio Roda (Italien) vom Team Dempsey-Proton Racing sicherten sich mit ihrem Neunelfer (#88) die Pole-Position. Dahinter gehen der Porsche 911 RSR (#86) vom Team Gulf Racing und das Fahrzeug mit der Startnummer 77 (Team Dempsey-Proton Racing) von den Plätzen zwei und drei aus in den Langstreckenklassiker, der am Samstag um 15 Uhr gestartet wird.

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