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12.06.2015    Porsche 919 Hybrid starten von den Plätzen eins, zwei und drei

Das Porsche Team startet mit den drei Porsche 919 Hybrid am Samstag um 15:00 Uhr von den Plätzen eins, zwei und drei zur 83. Auflage der 24 Stunden von Le Mans. Dies ist die 17. Poleposition für Porsche in Le Mans, die bis dato letzte war 1997 gelungen. Und bereits zum neunten Mal in der Geschichte dieses Rennens belegt Porsche die ersten drei Startpositionen, davor zuletzt 1988.

 

Der Schweizer Neel Jani fuhr mit dem LMP1-Rennwagen bereits am Mittwochabend im ersten Qualifying jene Rundenzeit, die trotz konstant trockener Witterung auch nach dem dritten Qualifying am Donnerstag um Mitternacht noch Bestand hatte. Mit seiner Runde in 3:16,887 Minuten stellte er den bis dahin für die 13,629 Kilometer lange Streckenvariante bestehenden Qualifyingrekord aus dem Jahr 2008 ein (Peugeot, 3:18,513 Minuten).

Timo Bernhard erzielte die zweitschnellste Runde ebenfalls bereits am Mittwochabend. Für ihn blieb die Uhr nach 3:17,767 Minuten stehen, damit unterbot auch er den alten Rekord. Im dritten Porsche LMP1 steigerte sich der Brite Nick Tandy im zweiten Qualifying am Donnerstag auf eine Zeit von 3:18,862 Minuten und bestätigte damit Startplatz drei.

Jani teilt sich den schwarzen Porsche 919 Hybrid Nummer 18 mit Romain Dumas (FR) und Marc Lieb (DE). Bernhard wechselt sich am Steuer der roten Nummer 17 mit Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) ab. Tandys Partner im weißen Prototypen mit der Nummer 19 sind Earl Bamber (NZ) und Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (DE).

Startfahrer am Samstag werden Timo Bernhard, Neel Jani und Nico Hülkenberg sein.

Die drei Porsche 919 Hybrid sind die innovativsten Fahrzeuge im 56 Rennwagen zählenden Starterfeld und wichtige Technologieträger für zukünftige Straßensportwagen der Marke. Das revolutionäre Effizienzreglement für Le-Mans-Prototypen der Klasse 1 (LMP1) veranlasste Porsche im vergangenen Jahr zum Comeback in den Spitzen-Motorsport. Aus der Kombination eines Vierzylinder-Turbo-Benzinmotors mit zwei Liter Hubraum und zwei Energierückgewinnungssystemen (Bremsenergie und Abgasenergie) ergibt sich für die 919 Hybrid eine Systemleistung von rund 1000 PS.

 

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