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19.09.2014    Porsche 919 Hybrid in der ersten Startreihe

Die beiden Porsche 919 Hybrid nehmen am Samstag das Sechsstundenrennen auf dem „Circuit of the Americas“ in Austin (Texas) von der zweiten und dritten Startposition in Angriff. Neel Jani (Schweiz) und Romain Dumas (Frankreich) teilten sich den innovativen Prototypen mit der Nummer 14 und fuhren im Mittel ihrer vier schnellsten Runden mit einer Zeit von 1.50,283 Minuten in die erste Startreihe. Ihre Teamkollegen Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien) qualifizierten den Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 20 auf Position drei. Sie erreichten eine durchschnittliche Rundenzeit von 1.50,302 Minuten. Das Zeittraining für den vierten Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) fand bei trockenen und warmen Bedingungen statt.

Das Sechsstundenrennen beginnt am Samstagnachmittag um 17.00 Uhr lokaler Zeit (MESZ: 00.00 Uhr). Mehr als die halbe Distanz legen die Teilnehmer also bei Dunkelheit zurück. Der „Circuit of the Americas“ ist 5,513 Kilometer lang. Das Reglement gestattet dem LMP1-H-Prototypen von Porsche in Austin pro Runde den Einsatz einer rekuperierten elektrischen Energiemenge von 3,76 MJ sowie einen Kraftstoffverbrauch von 2,8 Litern. Ohne Safety-Car-Phasen kommt der 919 Hybrid bei normalem Rennverlauf mit einer Tankfüllung voraussichtlich 31 Runden aus. Die Wettervorhersage prognostiziert für Austin neben Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius allerdings auch eine hohe Wahrscheinlichkeit für Gewitter und Regen. Dies könnte sich massiv auf die Teamstrategien auswirken und im Rennen für zusätzliche Brisanz und Spannung sorgen.

Auch das dritte Freie Training am Freitagmorgen hatte im Trockenen stattgefunden. Das Porsche Team konnte sein Arbeitsprogramm planmäßig umsetzen. Der 919 Hybrid mit der Startnummer 14 fuhr 29 Runden und mit einer Zeit von 1.50,976 Minuten auf Rang vier. Das sechstplatzierte Schwesterauto mit der Nummer 20 absolvierte 27 Runden mit einer Bestzeit von 1.51,828 Minuten.

"Heute morgen im Trockenen habe ich mit einem Longrun um die Abstimmung für das Rennen gekümmert," sagte Timo nach dem Qualifying. "Noch haben wir etwas Untersteuern, aber wir konnten viele Daten sammeln, die uns geholfen haben – das war wichtig."

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