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26.04.2009    Platz 7 für Timo Bernhard beim 2.Lauf der Grand-Am Series in Alton, USA

Nach einer starken Vorstellung im Qualifying starteten Timo Bernhard  
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) mit dem Porsche Riley von  
Penske Racing das Rennen aus der ersten Reihe. In der siebten Runde  
übernahm Timo Bernhard die Führung, die er bis zu seinem ersten  
Boxenstopp souverän behauptete. Doch eine von vier Gelbphasen brachte  
die Porsche-Werksfahrer um ihre Siegchance: Beim Re-Start des Rennens  
soll sich Romain Dumas bereits vor dem Passieren der Start-Ziellinie  
neben einen Konkurrenten gesetzt haben, was ihm eine Durchfahrtstrafe  
einbrachte. Dadurch fiel er vom sechsten auf den 23. Platz zurück.  
Nach einer sehenswerten Aufholjagd kam der Porsche Riley mit der  
Startnummer 12 schließlich auf dem siebten Platz ins Ziel.

"Wir sind das ganze Rennen über am absoluten Limit gefahren. Schade,  
dass wir nicht auf dem Siegertreppchen stehen durften", trauerte Timo  
Bernhard der verpassten Chance nach. "Doch die Durchfahrtstrafe unter  
Grün kostete zu viel Zeit, das war nicht mehr aufzuholen." Romain  
Dumas meinte: "Mit den Punkten, die wir unter diesen Umständen geholt  
haben, können wir zufrieden sein. Aber wir hätten wirklich weiter  
vorne liegen können. In einer Woche in New Jersey haben wir  
hoffentlich mehr Glück."

Der 3. Lauf der Grand-Am Series findet bereits am 3. Mai in Millville  
im US-Bundesstaat New Jersey statt.

Statistik: 2. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Alton, VI

Rennergebnis
1. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 81 Runden
2. Valiante/Pew (USA/CAN), Ford Riley (DP), 81
3. Donohue/Law (USA/USA), Porsche Riley (DP), 81
4. Bouchut/Tucker (F/USA), BMW Riley (DP), 81
5. Gidley/Jaeger (USA/USA), Ford Dallara (DP), 81
6. Negri/Patterson (USA/USA), Ford Riley (DP), 81
7. Bernhard/Dumas (F/D), Porsche Riley (DP), 81
8. Barbosa/France (P/USA), Porsche Riley (DP), 81

Punktestände
Fahrer Klasse DP

1. David Donohue, Darren Law, Porsche, 60 Punkte
2. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 59
3. Joao Barbosa, JC France, Porsche, 53
4. Christophe Bouchut, Scott Tucker, BMW, 50
5. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 41
6. Memo Gidley, Brad Jaeger, Ford, 45
7. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 39

Hersteller
1. Porsche, 60 Punkte
Ford, 60
3. Pontiac, 59
4. Lexus, 51
5. BMW, 50

Das ist die Grand American Sports Car Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm

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