prev next

20.04.2009    Platz 4 für Timo Bernhard beim 11. Lauf in Salt Lake City, USA

Auf dem im US-Bundesstaat Utah gelegenen 4,904 Kilometer langen Kurs  
mit seinen 24 Kurven gingen Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain  
Dumas mit dem Porsche Riley von Penske Racing aus der ersten  
Startreihe ins Rennen. Unter den Augen von Roger Penske, der  
rechtzeitig zum Start vom IndyCar-Rennen aus Japan eingeflogen kam,  
setzte sich Bernhard in der 17. Runde an die Spitze des Feldes. Nach  
dem Fahrerwechsel in der 30. Runde machte sich Dumas auf die  
Verfolgung der Spitze. Wegen eines Missgeschicks beim Boxenstopp und  
einer späten Safety-Car-Phase, die ihre bis dahin perfekt  
funktionierende Strategie durchkreuzte, reichte es für die Zweiten von  
Montreal diesmal aber nicht zu einem Podiumsplatz.

"Wir waren absolut konkurrenzfähig und das ganze Team zeigte eine  
starke Leistung", sagte Timo Bernhard. "Doch beim Fahrerwechsel haben  
wir ein paar Sekunden verloren, weil ich Schwierigkeiten hatte, das  
Funkkabel an meinem Helm auszustöpseln. Schade, wir waren, wie schon  
in Montreal, nahe daran zu gewinnen." Romain Dumas sagte: "Das  
Missgeschick an der Box hat die Zeit gekostet, die uns am Ende gefehlt  
hat. Durch die späte Gelbphase konnten wir sie nicht mehr zurückholen.  
Die Leistungsdichte in dieser Meisterschaft ist so groß, dass man sich  
absolut keinen Fehler erlauben darf. Doch wir wissen, dass wir mit  
diesem Auto gewinnen können. Jetzt versuchen wir es eben in Miami."

Der 12. Lauf der Grand-Am Series findet am 10. Oktober in  
Miami-Homestead im US-Bundesstaat Florida statt.

Statistik: 11. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Salt Lake City, UT

Rennergebnis
1. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 56 Runden
2. Angelelli/Friselle (I/USA), Ford Dallara (DP), 56
3. Pruett/Rojas (USA/MEX), Lexus Riley (DP), 56
4. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche Riley (DP), 56
5. Friselle/Wilkins (USA/CAN), Ford Riley (DP), 56

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 309 Punkte
2. Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 301
3. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 299
4. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 276
5. Michael Valiante, Ford, 263

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

Zurück