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30.08.2009    Platz 2 für Timo Bernhard beim 10. Lauf in Montreal, Kanada

Mit einer starken Leistung im Porsche Riley sicherten sich die  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) ihr bestes Saisonergebnis in der amerikanischen Grand-Am  
Series. Auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal belegten sie in  
einem hart umkämpften Rennen den zweiten Platz.

Das Rennen auf dem Grand-Prix-Kurs vor den Toren der kanadischen  
Metropole startete bei leichtem Nieselregen. Als der schon nach  
wenigen Runden aufhörte, war Romain Dumas einer der ersten Fahrer, der  
die Boxen ansteuerte und sich profillose Slickreifen aufziehen ließ.  
In der achten Runde setzte er sich mit dem Porsche Riley von Penske  
Racing erstmals an die Spitze. Timo Bernhard verlor die Führung, als  
er wegen erneut einsetzenden Regens auf Regenreifen umrüstete, holte  
sie sich aber schnell wieder zurück. Doch auch diesmal trocknete die  
Strecke schon bald wieder ab. Der Wechsel zurück auf Slicks kostete  
den Spitzenreiter die Führung und den möglichen Sieg. Insgesamt  
führten Romain Dumas und Timo Bernhard das Feld 38 Runden und damit  
weit über die Hälfte der Renndistanz an. Für die Porsche-Werksfahrer  
war es nach Millville und Watkins Glen der dritte Podiumsplatz in  
dieser Saison. Die beiden noch ausstehenden Rennen nehmen sie als  
Dritte der Meisterschaftswertung in Angriff.

"Das war ein guter Tag für uns, auf den wir sehr lange warten mussten.  
Wir hatten heute die Möglichkeit, zu gewinnen, und das ist für das  
ganze Team ein schönes Gefühl", sagte Romain Dumas. Timo Bernhard  
ergänzte: "Es ist schön, zurück auf dem Podium zu sein. Ich bin sehr  
glücklich. Die ständig wechselnden Bedingungen haben unsere Strategie  
durchkreuzt, sonst wäre der Sieg möglich gewesen. Aber wir waren  
trotzdem sehr stark, das gibt uns neue Zuversicht für die nächsten  
Rennen."

Der 11. Lauf der Grand-Am Series findet am 19. September in Salt Lake  
City im US-Bundesstaat Utah statt.

Statistik: 10. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Montreal, CDN

Rennergebnis
1. Angelelli/Friselle (I/USA), Ford Dallara (DP), 67 Runden
2. Bernhard/Dumas (D/F), Porsche Riley (DP), 67
3. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 67
4. Forest/Taylor (CDN/USA), Chevrolet Riley (DP), 67
5. Donohue/Law (USA/USA), Porsche Riley (DP), 66

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 274 Punkte
2. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 269
Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 269
3. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 248
4. Michael Valiante, Ford, 242
5. David Donohue, Darren Law, Porsche, 234
Burt Friselle, Mark Wilkins, Ford, 234

Das ist die Grand American Sports Car Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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