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19.07.2009    Platz 15 für Timo Bernhard

Für die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain  
Dumas (Frankreich) stand ihre Rennpremiere auf der anspruchsvollen  
Strecke im Barber Motorsports Park in Birmingham im US-Bundesstaat  
Alabama leider unter keinem guten Stern. Nach einem Trainingsunfall  
von Romain Dumas am Freitag schraubten die Mechaniker von Penske  
Racing fast die ganze Nacht, um den stark beschädigten Porsche Riley  
rechtzeitig fürs Qualifying wieder flott zu bekommen. Dazu wurden  
sogar Ersatzteile aus der Penske-Werkstatt in Mooresville/North  
Carolina herangeschafft. Doch im Rennen ging die Pechsträhne weiter:  
Bei einem Ausweichmanöver in der ersten Kurve geriet Romain Dumas, der  
trotz eines stark geschwollenen linken Knöchels nicht auf den Start  
verzichten wollte, leicht neben die Piste und beschädigte dabei die  
Front seines Autos. Durch den fälligen Boxenstopp fiel er auf den  
letzten Platz zurück.

?Das war ein Wochenende zum Vergessen, aber manchmal hast du eben  
solche Rennen?, sagte Timo Bernhard, der den Porsche Riley mit der  
Startnummer 12 schließlich auf dem 15. Platz ins Ziel brachte. ?Mir  
tut es vor allem für die Jungs von Penske leid. Die haben so hart  
gearbeitet, und natürlich hätten wir uns gerne mit einem guten  
Resultat für ihre tolle Arbeit bedankt. Das hat leider nicht geklappt,  
aber wenigstens haben wir einige Punkte geholt.?

Der 9. Lauf der Grand-Am Series findet am 7. August in Watkins Glen im  
US-Bundesstaat New York statt.

Statistik: 8. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Birmingham, AL

Rennergebnis
1. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 109 Runden
2. Pruett/Rojas (USA/MEX), Lexus Riley (DP), 109
3. Pew/Valiante (USA/CAN), Ford Riley (DP), 109
4. Garcia/Rice (E/USA), Porsche Riley (DP), 109
5. Jonsson/Zonta (USA/BRA), Ford Lola (DP), 109
6. Negri/Patterson (USA/USA), Ford Riley (DP), 108
7. Friselle/Wilkins (USA/CAN), Ford Riley (DP), 108
8. Gidley/Jaeger (USA/USA) Pontiac Riley (DP), 108
9. Barbosa/France (P/USA), Porsche Riley (DP), 108
10. Donohue/Law (USA/USA), Porsche Riley (DP), 108

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 231 Punkte
Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 231
2. Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 215
3. Michael Valiante, Ford, 199
4. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 196
5. Burt Friselle, Mark Wilkins, Ford, 185
6. Joao Barbosa, JC France, Porsche, 184
7. David Donohue, Darren Law, Porsche, 183

Das ist die Grand American Sports Car Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm

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