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11.10.2009    Platz 12 für Timo Bernhard beim 12. Lauf der Grand-Am Series in Miami, USA

Beim Finale der amerikanischen Grand-Am Series landeten die  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) im Porsche Riley von Penske Racing mit 14 Sekunden  
Rückstand auf dem zwölften Platz. Eine bessere Platzierung bei dem  
Hitzerennen auf dem Homestead Miami Speedway in Florida    verschenkte  
Timo Bernhard durch einen Frühstart nach der vorletzten  
Safety-Car-Phase, für den er eine Stop-and-Go-Strafe kassierte. "Das  
war typisch für diese Saison mit so vielen Enttäuschungen", sagte er.  
"Wir hatten heute ein gut abgestimmtes Auto und Romain konnte auch in  
Führung gehen. Doch dann hat uns diese Strafe wieder um die Früchte  
unserer Arbeit gebracht."

Statistik: 12. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Miami, FL

Rennergebnis
1. Barbosa/Haywood (P/USA), Porsche Riley (DP), 100 Runden
2. Pruett/Rojas (USA/MEX), Lexus Riley (DP), 100
3. Negri/Patterson (USA/USA), Ford Riley (DP), 100
4. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 100

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 337 Punkte
2. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 331
3. Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 325
4. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 295

Das ist die Grand-Am Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.

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