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05.07.2009    Platz 11 für Timo Bernhard beim 7. Lauf der´Grand-Am Series in Daytona

Die Porsche-Werkspiloten Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) fuhren mit dem von Penske Racing eingesetzten Porsche  
Riley zeitweise auf Podiumskurs. Doch am Ende mussten sie sich leider  
mit dem elften Platz zufrieden geben.

"Im engen Infield der Strecke waren wir gut unterwegs, doch für die  
schnellen Passagen haben wir offensichtlich nicht die richtige  
Abstimmung gefunden", sagte Timo Bernhard. Romain Dumas war nach dem  
Hitzerennen nicht nur erschöpft, sondern auch sichtlich genervt: "Ich  
kann auch nicht sagen, was heute genau los war. Das werden wir  
herausfinden. Wir haben alles gegeben, doch es hat nichts genützt. Ich  
habe mich selten bei einem Rennen so aufgeregt. Ich spreche dann  
automatisch immer schneller. Heute hat meine Crew vermutlich nicht  
viel von dem verstanden, was ich gesagt habe."

Der 8. Lauf der Grand-Am Series findet am 19. Juli in Birmingham im  
US-Bundesstaat Alabama statt.

Statistik: 7. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Daytona, FL

Rennergebnis
1. Angelelli/Frisselle (MC/USA), Ford Dallara (DP), 70 Runden
2. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 70
3. Dalziel/Lester (USA/USA), BMW Riley (DP), 70
4. Pew/Valiante (USA/CAN), Ford Riley (DP), 70
5. Friselle/Wilkins (USA/CAN), Ford Riley (DP), 70
6. Negri/Patterson (USA/USA), Ford Riley (DP), 70
7. Pruett/Rojas (USA/MEX), Lexus Riley (DP), 70
8. Barbosa/France (P/USA), Porsche Riley (DP), 70
9. Krohn/van der Poele (USA/B)m Ford Lola (DP), 70
10. Speed/Busch (USA/USA), Lexus Riley (DP), 70
11. Bernhard/Dumas (GER/FRA), Porsche Riley (DP), 70

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 199 Punkte
2. Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 198
3. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 196
4. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 182
5. Michael Valiante, Ford, 172
6. David Donohue, Darren Law, Porsche, 162
Joao Barbosa, JC France, Porsche, 162

Daten und Fakten

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm

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