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02.05.2015    Plätze zwei, drei und sechs beim Ardennen-Krimi

Nach einem äußerst spannenden und ereignisreichen Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps kamen Romain Dumas (Frankreich), Neel Jani (Schweiz) und Marc Lieb (Ludwigsburg) beim zweiten Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erneut als Zweite ins Ziel. Diesen Platz hatten sie bereits beim Saisonauftakt in Silverstone belegt. Timo Bernhard, Brendon Hartley (Neuseeland) und Mark Webber (Australien) waren von der Poleposition gestartet, wurden durch eine Zeitstrafe und einen Defekt zurückgeworfen und kämpften sich wieder auf Platz drei nach vorn. Der erstmals eingesetzte dritte Porsche 919 Hybrid mit Earl Bamber (Neuseeland), Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg (Emmerich) und Nick Tandy (Großbritannien) war von Platz zwei gestartet und verlor durch eine Kollision mit anschließender Reparatur an Boden. Sie holten vom Ende des Feldes bis auf Platz sechs auf. 

So lief das Rennen für die Startnummer 17:
Hartley ging von der Poleposition in Führung. Kurz vor dem Fahrerwechsel mit Bernhard nach 23 Runden verbremste er sich vor der Busstop-Schikane und kehrte durch den Notausgang auf die Strecke zurück. Hierfür wurde das Auto mit einer 15-sekündigen Stop&Go-Strafe belegt und fiel dadurch auf Rang zwei zurück, bevor ein Stoßdämpferwechsel beim Fahrerwechsel mit Mark Webber nach 47 Runden weitere Zeit kostete. Webber kämpfte sich bei seinem Doppelstint auf Platz drei zurück. Nach 95 Runden übernahm Hartley, der nach 119 Runden tankte und nach 137 Runden an Bernhard übergab. Der kam nach 161 zum letzten Tankstopp und fuhr als Dritter ins Ziel.

„Unser Auto hatte einen super Start ins Rennen,“ so Timo nach dem Rennen. „Trotz einer Stop&Go-Strafe haben wir geführt, bis ein Fahrwerksproblem eine Reparatur erforderte. Aber auch danach gaben wir nie auf und haben uns diesen Podestplatz wirklich verdient.“


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