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07.08.2009    Pech für Timo Bernhard beim 9. Lauf der Grand-Am Series in Watkins Glen, USA

Mit dem Porsche Riley von Penske Racing lagen Timo Bernhard  
(Homburg/Saar) und Romain Dumas (Frankreich) über weite Strecken des  
Rennens auf Podiumskurs. Kurz bevor er sein Auto an seinen  
Teamkollegen übergab, hatte Timo Bernhard sogar die Führung  
übernommen. Nach dem Fahrerwechsel ging Romain Dumas als Zwölfter  
zurück auf die Strecke und kämpfte sich im weiteren Rennverlauf immer  
weiter nach vorne. Sechs Minuten vor dem Ziel des Zwei-Stunden-Rennens  
war er bereits Dritter, als sein rechter Vorderreifen explodierte.  
Nach dem unfreiwilligen Boxenstopp blieb den Porsche-Werksfahrern, die  
im Juni beim Sechs-Stunden-Rennen auf dem Traditionskurs Dritte  
geworden waren, nur der 13. Platz.

"Dieses Rennen war wieder mal bezeichnend für unsere Saison. Wir  
mussten von Anfang an ohne Kupplung fahren, trotzdem war der dritte  
Platz in Reichweite. Dafür haben wir hart gekämpft, sind aber leider  
nicht belohnt worden", sagte Timo Bernhard. Romain Dumas ergänzte:  
"Der Reifen ist aus heiterem Himmel geplatzt. Vermutlich lag ein  
spitzer Gegenstand auf der Strecke. Wir waren gut unterwegs, obwohl  
wir auf den Geraden gegen die meisten unserer Konkurrenten immer noch  
keine Chance haben."

Der 10. Lauf der Grand-Am Series findet am 29. August in  
Montreal/Kanada statt.

Statistik: 9. von 12 Rennen der Grand-Am Series in Watkins Glen, NY

Rennergebnis
1. Jonsson/Zonta (USA/BRA), Ford Lola (DP), 93 Runden
2. Pruett/Rojas (USA/MEX), Lexus Riley (DP), 93
3. Bouchut/Tucker (F/USA), BMW Riley (DP), 93
4. Gurney/Fogarty (USA/USA), Pontiac Riley (DP), 93
5. Dalziel/Lester (USA/USA), BMW Riley (DP), 93
6. Donohue/Law (USA/USA), Porsche Riley (DP), 93

Punktestände
Fahrer Klasse DP
1. Scott Pruett, Memo Rojas, Lexus, 248 Punkte
2. Alex Gurney, Jon Fogarty, Pontiac, 244
3. Brian Friselle, Max Angelelli, Ford, 234
4. Michael Valiante, Ford, 219
5. Timo Bernhard, Romain Dumas, Porsche, 216
6. Burt Friselle, Mark Wilkins, Ford, 209

Das ist die Grand American Sports Car Series

In der Grand American Rolex Sports Car Series werden 2009 zwölf Rennen  
in den USA und Kanada gefahren. Traditioneller Saisonhöhepunkt sind  
die 24 Stunden von Daytona. Die meisten Rennen gehen über die Distanz  
von 250 Meilen. Das Starterfeld bilden zwei Fahrzeugklassen: Daytona  
Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten mit einer Ausnahme zusammen,  
werden aber getrennt gewertet.

Daytona Prototypen (DP): Die Chassis der Fahrzeuge liefern  
Spezialhersteller wie Riley. Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen  
Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern nur Motoren  
bereitstellen. Die Porsche-Teams Penske Racing und Brumos Racing sind  
mit dem Porsche 3,99-Liter-Sechszylinder und einem Riley-Chassis am  
Start. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen  
rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm

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