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14.06.2009    Pech für Timo Bernhard bei den 24 Stunden von Le Mans

Die für die 24 Stunden von Le Mans an Audi ausgeliehenen  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar) und Romain Dumas  
(Frankreich) verloren durch einen technischen Defekt ihres Audi R15  
TDI mit der Startnummer 3 und eine mehrstündige Reparaturpause am  
Samstagabend jegliche Chance auf einen Gesamtsieg. Bei ihrer  
Aufholjagd vom Ende des Feldes auf Rang 17 glänzten beide mit  
herausragenden Rundenzeiten. "Es tut schon weh, dass wir so früh aus  
dem Kampf um den Gesamtsieg ausgeschieden sind", resümierte Bernhard.  
"Trotzdem hat es einen Riesenspaß gemacht, denn wir haben uns als  
Gäste im Audi-Team von Anfang an sehr wohl gefühlt", ergänzte Dumas.

Timo Bernhard und die beiden Franzosen Romain Dumas und Alexandre  
Prémat wurden aussichtslos zurückgeworfen, weil an ihrem R15 TDI eine  
Hochdruck-Einspritzpumpe des V10-TDI-Motors gewechselt werden musste,  
die normalerweise absolut zuverlässig arbeitet und nur schwer  
zugänglich ist.

Timo Bernhard : "Ich habe mir natürlich ein besseres Ergebnis  
vorgestellt als Platz 17. Von Anfang an war der Wurm drin. Nach meinem  
vierten Stint hatten wir ein Problem mit der Kraftstoffpumpe. Das Team  
hat tollen Einsatz bewiesen und die Anlage repariert, damit das Auto  
weiterfährt. Das hat sich letztendlich auch bezahlt gemacht, weil wir  
einiges für das Auto Nummer 1 ausprobieren konnten. Für mich selbst  
war es unheimlich gut, weil ich mich einerseits präsentieren und meine  
Qualitäten zeigen konnte und zum anderen die Möglichkeit hatte, das  
Rennen durchzufahren. Ich nehme viele schöne Erinnerungen mit. Es  
überwiegen die guten. Ich hoffe, dass es eine Wiederholung gibt."

"Das Rennen ist zweifellos nicht so gelaufen, wie wir es uns  
vorgestellt haben", urteilte Audi Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich.  
"Wir haben wieder einmal gesehen, warum die 24 Stunden von Le Mans zu  
Recht als härtestes Autorennen der Welt gelten und bei diesem Rennen  
einfach alles stimmen muss, wenn man gewinnen will. Das war bei uns  
dieses Mal definitiv nicht der Fall. Die Probleme werden wir nun in  
Ruhe analysieren und lösen müssen. Wir haben speziell in der zweiten  
Rennhälfte aber auch mehr vom Potenzial des R15 TDI gesehen. Darauf  
wollen wir aufbauen und im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen."

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