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31.05.2015    Guter Testtag für die drei Porsche 919 Hybrid

Das Porsche Team mit den drei 919 Hybrid erlebte am Sonntag einen ebenso intensiven wie positiven Testtag in Le Mans. Der offizielle Vortest ist die einzige Gelegenheit, auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit de la Sarthe zu testen. Gut neun Kilometer der Strecke bestehen aus normalerweise öffentlichen Landstraßen. Insgesamt legten die neun Fahrer mit den drei rund 1.000 PS Systemleistung aufbietenden Porsche-Technologieträgern 124 Runden zurück. Die schnellste Zeit aller 67 Teilnehmer legte Porsche-Werksfahrer Brendon Hartley (Neuseeland) in einer Regenpause am Nachmittag vor. Er erreichte auf trockener Strecke eine Rundenzeit von 3.21,061 Minuten. Zum Vergleich: 2014 fuhr Romain Dumas (Frankreich) als schnellster 919-Hybrid-Pilot im Qualifying in 3.22,146 Minuten auf Startplatz zwei (Pole-Zeit damals: 3.21,789 min/Toyota). Unbeständiges Wetter im Westen Frankreichs stellte die Teams bei der Abstimmung der Fahrzeuge vor große Herausforderungen, bot aber andererseits Gelegenheit zum Trainieren auf trockener, feuchter und nasser Strecke.

Andreas Seidl, Teamchef: „Wir mussten das Testprogramm aufgrund der wechselnden Wetterbedingungen natürlich etwas einschränken. Für aussagekräftige Reifenvergleiche hätten sich alle Teams eine konstant trockene Strecke gewünscht, denn die Haltbarkeit der Reifen wird hier im Rennen ein Schlüssel zum Erfolg. Wichtig war, dass alle drei Porsche 919 Hybrid den ganzen Tag im Einsatz waren. Die neuen Fahrer haben sich alle mit ihren zehn Pflichtrunden qualifiziert, das gilt auch für Frédéric Makowiecki. Soweit wir die Rundenzeiten bewerten können, zeichnet sich ein sehr enger Kampf an der Spitze ab. Wie erwartet sind alle gegenüber 2014 um einiges schneller geworden. Jetzt ist es wichtig, dass wir die nächsten Tage optimal zum Auswerten der vielen gesammelten Daten nutzen. Diesen Testtag so gut vorzubereiten und so effizient zu nutzen, war eine starke Mannschaftsleistung und eine weitere Übung für uns beim Einsatz von drei Fahrzeugen.“

„Wir haben uns bemüht, im Trockenen möglichst viel Abstimmungsarbeit unterzubringen,“ fasst Timo zusammen. „Generell können wir sagen, dass sich die Balance des Autos im Vergleich zum letztjährigen Porsche 919 Hybrid bemerkenswert verbessert hat. Und was man außerdem auf den ersten Blick sieht: Die Gruppe der schnellsten Prototypen liegt irrsinnig dicht beieinander.“

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