28.07.2019    Rennbericht 24-Stunden von Spa

Top Ten geschafft

Das KÜS Team75 Bernhard hat bei den 24 Stunden von Spa Platz neun belegt. Nach stundenlanger Unterbrechung wegen starker Regenfälle war das Rennen um 11.30 Uhr hinter dem Safetycar neu  gestartet worden. Von Platz 20 aus machte sich Earl Bamber (28, Neuseeland) im Porsche 911 GT3 R bei immer noch nasser Strecke an die Aufholjagd, die sein Porsche-Werksfahrerkollege Laurens Vanthoor (28, Belgien) auf abtrocknender Piste fortsetzte. Rund zweieinhalb Stunden vor Schluss lag der Bernhard-Porsche dann erstmals wieder in den Top Ten. Am Ende sprang dann auch der angesichts einiger Zwischenfälle und widriger Umstände achtbare neunte Platz heraus.

„Glückwunsch an die siegreichen Porsche-Teams und ihre tollen Leistungen beim Doppelsieg," sagte Timo. „Wir haben das Ziel erreicht und haben während des gesamten Wochenendes eine gute Performance gezeigt, sind aus Reihe eins gestartet, Laurens hat auch die schnellste Rennrunde gedreht. Das ist eine solide Leistung, auf der wir aufbauen können. Leider haben uns dann immer wieder Kleinigkeiten zurückgeworfen, zum Beispiel eine Durchfahrtstrafe, ein platter Reifen und andere Dinge. Aber solche Probleme können im Motorsport eben auftreten, wir sind alle lange genug dabei, um das zu wissen. Aber deswegen geben wir nicht auf. Die Leistung war gut, auch wenn das Resultat nicht ganz dazu passt. Wir lassen uns nicht entmutigen. Danke ans Team für die tolle Vorbereitung sowie an alle Freunde und Partner.“

Teammanager Klaus Graf: „Zuerst sind wir natürlich wie bei jedem 24-Stunden-Rennen stolz darauf, dass wir etwas Großes geleistet haben und ins Ziel gekommen sind. Und dann noch unter den ersten Zehn in diesem extrem stark besetzten Feld. Ganz zufrieden sind wir natürlich nicht, wir hatten uns schon ein bisschen mehr erwartet, unser Ziel war ja eigentlich, ganz vorne mitzufahren. Das wäre auch möglich gewesen, aber wir hatten immer wieder ein paar Kleinigkeiten, die uns Zeit gekostet haben. Nichtsdestotrotz haben wir es dann aber doch noch geschafft, durch tolle Stints unserer Fahrer noch einmal in eine aussichtsreiche Position zu kommen. Dann sind wir aber leider unverschuldet in eine kleine Kollision verwickelt worden, und wir mussten noch einen Extra-Stopp einlegen. Das hat uns das mögliche Top-Resultat gekostet. Wir müssen analysieren, warum es nicht ganz gereicht hat und es im nächsten Jahr besser machen. Dann greifen wir wieder an. Unser Dank gilt unseren Fahrern, unserer Crew, unseren Freunden, Partnern und Sponsoren.“

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