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19.11.2015    Guter Auftakt zum Finale für die Porsche 919 Hybrid

Zwei mal 90 Minuten Abstimmungsarbeit standen in den ersten beiden Freien Trainings zum Finale der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Bahrain auf dem Programm. Für das Porsche Team mit den beiden Le-Mans-Prototypen Porsche 919 Hybrid verliefen beide Sitzungen – einmal bei Tageslicht und einmal bei Dunkelheit – auf dem 5,412 Kilometer langen Bahrain International Circuit in Sakhir problemlos. Bei Temperaturen zwischen 25 und 28 Grad blies der Wüstenwind immer wieder feinen Sand auf den Formel-1-Kurs.

Im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer 17 fuhren Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AUS) im ersten Training in 1.42,800 Minuten die Bestzeit und belegten in der zweiten Sitzung Platz drei (1.43,360 Minuten). Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) – die Piloten des Schwesterautos mit der Nummer 18 – wurden sowohl am Nachmittag als auch am späten Abend Vierte (1.43,454 Minuten/1.43,529 Minuten). 

Für das Trio Bernhard/Hartley/Webber geht es beim achten und letzten Lauf um nichts weniger als den Weltmeistertitel der Fahrer. Sie führen in der WM mit zwölf Punkten Vorsprung auf die schnellste Audi-Mannschaft (Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer). Den Weltmeistertitel für Hersteller hatte Porsche bereits im vorletzten Lauf am 1. November in Shanghai unter Dach und Fach gebracht. Das Sechsstundenrennen in Bahrain startet am Samstag um 15:00 Uhr Ortszeit, um 16:45 Uhr geht die Sonne unter.

„Beide Trainings liefen gut,“ sagte Timo. „Wir haben bei der Abstimmung von der ersten zur zweiten Session Verbesserungen erreicht. Aber die Audi sind stark. Das Wichtigste ist eine gute Rennabstimmung, damit wir die Michelin-Reifen möglichst lange auf einem hohen Niveau halten können. Das ist hier in der Wüste bei hohen Temperaturen nicht ganz einfach.“

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