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01.02.2008    Erfolgreiche Testtage für Timo Bernhard in Sebring/USA

Die Porsche RS Spyder haben die letzte Feuertaufe für die American Le  
Mans Series 2008 mit Bravour bestanden. Beim traditionellen Wintertest  
auf dem Sebring International Raceway, auf dem die schnellsten  
Sportwagen der Welt am 15. März bei den 12 Stunden von Sebring in die  
neue Saison starten, überzeugten sie durch Zuverlässigkeit und  
schnelle Rundenzeiten.

"Insgesamt betrachtet war das ein sehr erfolgreicher Test", zog Roland  
Kußmaul, Leiter Performance, nach den drei Tagen auf dem Flugplatzkurs  
im Herzen Floridas eine positive Bilanz. "Wir konnten unser volles  
Programm abarbeiten und hatten technisch nicht das kleinste Problem.  
Vom Antrieb bis zum Fahrwerk war alles perfekt. Wenn morgen das Rennen  
wäre " wir wären bereit."

Nicht nur den Ingenieuren brachte der Wintertest letzte wichtige  
Erkenntnisse vor dem Saisonauftakt. Auch die Fahrer nutzen nur zu  
gerne die Möglichkeit, sich auf die am RS Spyder über den Winter  
vorgenommen Änderungen einzustellen.

"Die 12 Stunden von Sebring sind das härteste Rennen des Jahres, da  
kann man nicht einfach herkommen und vorne mitfahren wollen", sagte  
Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (Homburg/Saar), zusammen mit Romain  
Dumas (Frankreich) im RS Spyder mit der Startnummer 7 amtierender  
Champion der Klasse LMP2. "Die Strecke ist schwierig und  
anspruchsvoll, da ist es wichtig, dass man bei so einem Test die  
Möglichkeit hat, vor dem Rennen auf Speed zu kommen."

Der RS Spyder, mit acht Gesamt- und elf Klassensiegen das  
erfolgreichste Fahrzeug der Saison 2007, wurde über den Winter nicht  
nur aerodynamisch weiter verbessert. Auch am Motor wurde gearbeitet,  
mit dem Ziel, den Benzinverbrauch zu senken und die Fahrbarkeit zu  
verbessern. Das ist gelungen, wie die Tests zeigten: Timo Bernhard und  
Romain Dumas, die bei den 12 Stunden von Sebring von Emmanuel Collard  
(Frankreich) unterstützt werden, erzielten zwei Tagesbestzeiten.

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