29.04.2018    Enttäuschung beim ADAC GT Masters in Most

Nach dem ermutigenden Saisonauftakt beim ADAC GT Masters in Oschersleben mit den Plätzen sieben und zwölf im Sonntagsrennen rechnete sich das KÜS Team75 Bernhard auch für die zweite Runde in der Liga der Supersportwagen Chancen auf gute Ergebnisse aus. Bei den Premierenrennen der Serie in Most (Tschechien) fehlte dem Team jedoch das Rennglück.

Nach einem schwierigen Qualifying am Samstag, in dem Kévin Estre keine optimale Runde erwischte, ging es mit der Startnummer 17 von Platz 23 ins Rennen. Kévin konnte einer Massenkarambolage gleich nach dem Start geschickt ausweichen und gewann in dem Durcheinander gleich 13 Positionen. Nach dem Fahrerwechsel war Timo auf Platz zwölf und brachte diese Position letztendlich auch ins Ziel. 

Nach Balanceproblemen im Qualifying am Sonntag, das lediglich Platz 25 einbrachte, wurde Timo im Rennen mit seinem Porsche 911 GT3 R bereits in Kurve zwei von einem Konkurrenten umgedreht und musste aufgeben. Porsche-Werksfahrerkollege Kévin Estre kam so gar nicht erst zum Einsatz.

„Der Start war gut, ich hatte eine gute Lücke gefunden, dann hat mich Pierre Kaffer umgedreht,“ sagte Timo nach dem Rennen. „Er hat sich entschuldigt, er wurde zuvor aber auch selber angestoßen. Da kann man nichts machen. Aber wenn man weiter hinten steht, muss man mit sowas rechnen. Ich war mit der Balance des Autos nicht zufrieden. Das Auto war das gesamte Wochenende nicht gut, wir müssen schauen, woran das lag. In Oschersleben waren wir ja viel weiter vorne. Es war hier kein gutes Rennwochenende, es gab einige Fragezeichen, die wir klären müssen, aber wir nehmen auch einiges mit von hier. Am Red Bull Ring wollen wir auf jeden Fall wieder zurück in die Top Ten, in die Punkteränge und vielleicht noch weiter nach vorn.“

 

Nächste Runde im ADAC GT Masters sind die beiden Rennen auf dem Red Bull Ring in Österreich am 9. und 10. Juni.

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