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02.08.2016    Die Bernhards: Rekord am Berg

Mit einem Porsche 911 GT3 Cup aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland stellt Sportwagenweltmeister Timo Bernhard bei der Europa-Bergmeisterschaft beim Glasbachrennen einen neuen Streckenrekord auf. Auch Teamchef Rüdiger Bernhard am Start.

„Ich bin vor einigen Jahren mit meinem privaten Rallye-Porsche bei der Wartburgrallye die Strecke des Glasbachrennens als Sonderprüfung gefahren und spätestens da war mir klar, hier sollte ich mal ein Bergrennen fahren“, sagt Carrera-Cup-Teamchef Timo Bernhard zu seinem Start am vergangenen Wochenende bei der Europa-Bergmeisterschaft des Glasbachrennens im Thüringer Wald.

Männerausflug an den Berg
Wenn man als Teamchef des Porsche Carrera Cup Deutschland und als Porsche-Werksfahrer mal ein Wochenende frei hat, kann man durchaus mal über den Tellerrand des üblichen Motorsports schauen. „Mein Vater und ich haben uns ein Männerwochenende gegönnt“, lacht der Allrounder des Motorsports, der neben seinen LMP1-Einsätzen mit dem Porsche 919 Hybrid, sehr gerne immer mal wieder im Rallyesport oder bei Bergrennen antritt. „Ruck zuck war der Plan gefasst,dass mein Vater Rüdiger und ich dort mit Porsche 911 GT3 Cup antreten wollten.“ Der 35-Jährige kramte dazu kurzerhand den Cup-Elfer von Marek Böckmann aus dem Workshop, während der Herr Papa den Rallye-Porsche des Juniors zugeteilt bekam. 


Neuer Rekord für Bernhard am Berg
In der Klasse der GT-Fahrzeuge scheuchten die beiden die schwäbischen Kraftpakete den schnellen und anspruchsvollen 5,5 km langen Bergkurs hinauf. Für die Rennläufe am Sonntag hatte Junior Bernhard alles im Griff: Der Ex-Carrera-Cup-Meister siegte souverän und schraubte den neuen Streckenrekord für Tourenwagen und GT-Fahrzeuge auf 2:26,426 Minuten und gewann damit auch seine Klasse vor seinen Markenkollegen Nicolas Werver und Herbert Pregartner. „Und Rang 15 in der Gesamtwertung gegen die leistungsstarken Sportwagenflundern sprang dabei auch noch heraus“, ist Timo Bernhard glücklich und stolz über den Ausflug in die Berg-Europameisterschaft. „Es hat sich gelohnt dort anzutreten, denn es hat Spaß gemacht und außerdem war ich völlig überrascht, wie viele Leute den Porsche 911 GT3 Cup wiedererkannt haben und sofort wussten, dass das Auto zum Porsche Carrera Cup Deutschland gehört.“

Bericht racecam.de

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