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15.06.2016    Beide Porsche 919 Hybrid nach dem ersten Qualifying vorn

Starker Le-Mans-Auftakt für das Porsche Team: Im ersten von drei Qualifikationstrainings belegten die beiden Porsche 919 Hybrid die Plätze eins und zwei. Neel Jani fuhr am späten Mittwochabend die absolute Bestzeit im 60 Fahrzeuge starken Teilnehmerfeld des 24-Stunden-Rennens. Der Schweizer umrundete den 13,629 Kilometer langen Kurs gleich zu Beginn des nächtlichen Qualifyings in 3:19,733 Minuten. Jani teilt sich den gut 662 kW (900 PS) starken Prototypen mit der Startnummer 2 mit Romain Dumas und Marc Lieb. Timo Bernhard erzielte mit einer Runde in 3:20,203 Minuten im Schwesterauto die zweitbeste Rundenzeit. Bernhard wechselt sich im innovativen Hybrid-Rennwagen mit der Startnummer 1 mit Brendon Hartley und Mark Webber ab. 

In Le Mans werden drei jeweils zweistündige Qualifyings ausgetragen. Die beste in diesen insgesamt sechs Stunden mit einem Auto gefahrene Rundenzeit entscheidet über den Startplatz. Aufgrund der instabilen Witterung ist noch nicht absehbar, welche Bedeutung dem ersten Qualifying vom Mittwoch zukommt, das auf trockener Strecke stattfand. Die Session war für rund 13 Minuten unterbrochen, ohne dass die Zeit nachgefahren wurde. Viele gelbe Flaggen und Zwischenfälle beeinträchtigten die Zeitenjagd. 

Das zweite Qualifying für die 24 Stunden von Le Mans findet am Donnerstag von 19:00 bis 21:00 Uhr statt, das dritte und letzte wird anschließend wiederum bei Dunkelheit von 22:00 bis 00:00 Uhr ausgetragen. 

Im einzigen freien Training, ausgetragen am Mittwoch von 16:00 bis 20:00 Uhr, hatte das Porsche Team nach vier Stunden die Plätze eins und zwei belegt. Die schnellsten Runden fuhren Jani (3:22,011 min) und Hartley (3:22,550 min). Wiederkehrender Regen und mehrere Unfälle führten während der vier Trainingsstunden zu Unterbrechungen. 

„Das Qualifying war sehr aufregend,“ sagte Timo. „Ich bin zwei Versuche gefahren, beide wären gute Runden geworden – doch ich lief jedes Mal in der Porsche-Kurve auf zwei langsamere Autos auf und habe viel Zeit verloren. Bis dahin war ich sehr zufrieden, eine Bestzeit lag in Reichweite. Aber hier eine freie Runde zu erwischen, ist immer wie ein Lotteriespiel. Auf jeden Fall haben wir wieder viele Sachen für das Rennen gelernt, auch darauf kommt es an.“

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