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29.11.2014    Beide Porsche 919 Hybrid beim Finale in der ersten Startreihe

Zum ersten Mal in ihrem Debütjahr stehen beide Porsche 919 Hybrid in der ersten Startreihe eines Laufs zur Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC. Beim achten und finalen Saisonrennen hat der innovative Hybrid-Sportwagen mit der Nummer 20 im brasilianischen São Paulo die vierte Pole Position für das junge Werksteam aus Weissach eingefahren, während das Schwesterauto mit der Nummer 14 das Qualifying auf Platz zwei beendete.

Den Porsche 919 Hybrid mit der Nummer 20 teilten sich Timo Bernhard und Mark Webber während des Abschlusstrainings. In der Addition ihrer jeweils zwei schnellsten Runden erreichten sie auf dem 4,309 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs von Interlagos eine durchschnittliche Zeit von 1.17,676 Minuten. Neel Jani und Marc Lieb kamen mit der Nummer 14 auf eine Durchschnittszeit von 1.17,783 Minuten. Zudem ist es Timo Bernhard gelungen, mit 1.17,442 Minuten die bisherige schnellste Runde eines Le-Mans-Prototypen in Interlagos zu unterbieten. 

Im dritten Freien Training am Samstagmorgen hatte der Porsche mit der Nummer 14 (1.17,572 min./40 Runden) das Klassement vor dem 919 Hybrid mit der 20 (1.17,948 min./40 Runden) angeführt und damit die Reihenfolge beider Sitzungen des Freitags umgedreht. Es war das erste Mal, dass das Porsche LMP1-Team in allen freien Trainings jeweils die ersten beiden Plätze belegt hat.

„Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich freue. Seit einigen Rennen schon sind wir im Qualifying richtig stark: Unser Schwesterauto Nummer 14 stand mehrfach auf der Poleposition, jetzt hat es auch bei uns geklappt. Die Reifen haben kaum abgebaut, das hat uns auch geholfen. Es war ein richtig toller Kampf zum Schluss. Ich bin zum ersten Mal hier in Interlagos, die Strecke ist einfach wunderbar. Ich habe das Qualifying sehr genossen,“ freut sich Timo.


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