11.08.2019    ADAC GT Masters Zandvoort

Jubel für das KÜS Team75 Bernhard beim Samstagsrennen zum ADAC GT Masters in Zandvoort: Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) und Klaus Bachler (28, Österreich) fuhren auf Platz zwei und durften das zweite Podium der Saison feiern.

Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard hatte mit einem starken Qualifying im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 der Mannschaft aus Bruchmühlbach-Miesau den Grundstein für ein Top-Ergebnis gelegt. Von Startplatz zwei aus verteidigte der zweimalige Langstrecken-Weltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger seine gute Position und konnte trotz zweier Safetycar-Phasen beim Pflichtboxenstopp als Zweiter an Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler übergeben. Der blieb dicht am Führenden dran, eine letzte Attacke konnte er aber nicht reiten, da wegen des Unfalles von Porsche Young Professional Matteo Cairoli im Schwesterauto Gelbe Flaggen geschwenkt wurden und Überholverbot herrschte.


Im Rennen am Sonntag konnten beide Autos mit Platz neun und 14 wertvolle Meisterschaftspunkte für das Team einfahren. Im Qualifying, das durch eine Rote Flagge unterbrochen war, hatte Klaus im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 die neuntschnellste Zeit in der „Liga der Supersportwagen“ erzielt. Im Startgetümmel büßte er zwar eine Position ein, hielt diesen Platz aber bis zur Öffnung des Boxenstoppfensters. Timo brachte seinen Stint dann fehlerfrei und ohne weitere Positionsverschiebung ins Ziel.

„Insgesamt ein positives Wochenende,“ freut sich Timo. „Wir hatten nach dem Samstagsrennen 20 Kilogramm Platzierungsgewicht zuladen müssen, das haben wir im Rennen schon gemerkt. Das Auto war trotzdem sehr gut. Klaus hatte heute Morgen ein Top-Qualifying, ohne die Rote Flagge hätte er vielleicht sogar in die Top-Drei fahren können, dann wäre es vielleicht nochmal ein anderes Rennen gewesen. Aber wichtig ist, dass beide Autos unbeschädigt sind und beide Autos Punkte gesammelt haben. Das hat mich auch für unsere Startnummer 18 gefreut, ein tolles Rennen. Nächste Woche geht es zum Nürburgring. Dort können wir wieder angreifen. Wir wissen, dass wir ein schnelles Auto und ein motiviertes Team haben.“

 

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