29.09.2019    ADAC GT Masters Sachsenring

Die letzten beiden Saisonrennen zum ADAC GT Masters am Sachsenring verliefen für das KÜS Team75 Bernhard nicht nach Wunsch.

Die Ausgangsposition war für beide Autos im Samstagsrennen denkbar ungünstig. Timo hatte einen der vorderen Startplätze im Visier, doch wurde er bei schwierigen Witterungsbedingungen auf abtrocknender Piste auf seiner entscheidenden Runde von einem Konkurrenten aufgehalten, er musste deshalb von Platz 16 ins Rennen gehen. In der chaotischen Startphase kassierte er zu allem Überfluss eine Zeitstrafe wegen nicht korrekter Startposition. Auf Platz 14 übergab Timo beim Pflichtboxenstopp an Klaus, der zwar die Zeitstrafe kompensieren konnte, als 16. die Punkteränge aber ganz knapp verpasste. Die # 18 war von vorneherein auf einen der hinteren Ränge in der „Liga der Supersportwagen“ verbannt, nachdem eine Startplatzstrafe zehn Positionen kostete und in Rang 27 resultierte.

Im Rennen am Sonntag belegten Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) und Ex-Porsche Junior Klaus Bachler (28, Österreich) Platz elf, das Schwesterauto mit der Startnummer 18 mit Porsche Young Professional Matteo Cairoli (23, Italien) und Adrien De Leener (30, Belgien) wurden 13.

In einem schwierigen Qualifying fuhr Klaus in der #17 den zwölften Platz heraus. Im Rennen verlor er zu Beginn zwei Plätze, steckte dann im Verkehr fest und übergab an Position 13 an Timo. Der konnte in seinem Stint noch zwei Positionen gutmachen und querte als Elfter die Linie.

„Kein Saisonabschluss, wie wir ihn uns gewünscht haben, aber das Leben ist kein Wunschkonzert,“ so Timo. „Wir hatten am gesamten Wochenende nicht die Pace, das Auto war nicht perfekt. Wir müssen analysieren, woran das lag. Das Schwesterauto hat besser funktioniert. Wir haben es nicht auf den Punkt bekommen und waren heute nicht schnell genug. Wir werden wie gesagt alles analysieren und auf jeden Fall zurückkommen.“

 

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