09.06.2019    ADAC GT Masters Red Bull Ring

Mit Platz drei im Samstagsrennen zum ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich ist die Pechsträhne für das KÜS Team75 Bernhard zumindest teilweise zu Ende gegangen. Das erste Saisonpodium in der „Liga der Supersportwagen“ für die Mannschaft aus dem pfälzischen Bruchmühlbach-Miesau erkämpften der zweimalige Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) und Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler (27, Österreich). Klaus hatte im Qualifying den Porsche 911 GT3R mit der Startnummer 17 auf den vierten Platz gestellt. Bei seinem Heimrennen in der Steiermark konnte er mit einem Blitzstart gleich zwei Positionen gutmachen und Rang zwei auch bis zum Pflichtboxenstopp halten. Timo übernahm, musste sich lediglich noch einem Konkurrenten beugen und kam gerade mal zwei Sekunden hinter dem Sieger ins Ziel.

Im Rennen am Sonntag blieb das Team aber leider ohne Punkte. Im schwierigen und wieder sehr engen Qualifying, in dem die ersten 19 Autos innerhalb einer einzigen Sekunde lagen, hatte der zweimalige Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 auf den 18 Platz gefahren.

In der turbulenten Startphase, in der unter anderem das Safetycar auf die Strecke kam, konnte Timo seine Position halten und bis zum Pflichtboxenstopp hatte sich die #17 auf den 16. Platz vorgearbeitet. Klaus Bachler (27, Österreich) übernahm von Timo und setzte die Aufholjagd fort. Gut acht Minuten vor Schluss lag er schon auf Rang zehn, musste dann aber seinen Porsche wegen eines Reifenschadens abstellen.

Timo Bernhard: „Das Podium am Samstag war ein super Resultat, ich bin richtig, richtig happy für das gesamte KÜS Team75 Bernhard, alle haben so hart gearbeitet. Dieses Resultat ist hochverdient und kommt zur richtigen Zeit.
Eigentlich können wir zuversichtlich nach vorne schauen. Wir haben wieder große Schritte nach vorne gemacht. Leider hatten wir Pech mit dem schleichenden Plattfuß am Sonntag. Man kann eben nicht alles beeinflussen. Aber ich denke, wir haben einen guten Job gemacht, alle haben super zusammengearbeitet, es war eine klasse Teamleistung. Wir werden weiter nach vorne arbeiten und ich denke, in Zandvoort können wir wieder etwas erwarten.“

 

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