28.04.2019    ADAC GT Masters Oschersleben

Beim Saisonauftaktrennen des ADAC GT Masters am Samstag in Oschersleben konnte das KÜS Team75 Bernhard wenigstens einen Ehrenpunkt verzeichnen, denn ein katastrophal verlaufenes Qualifying verhinderte ein besseres Resultat.

In der turbulenten Sitzung, die dreimal mit Roter Flagge unterbrochen wurde, fanden weder Timo Bernhard im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 noch Adrien De Leener im Schwesterauto mit der Startnummer 18 eine freie Runde. Nachdem bei Timo noch eine Gridstrafe fünf Plätze kostete, ging der zweimalige Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Gesamtsieger nur von Platz 22 aus ins Rennen, Adrien von 27. Nach den beiden problemlos abgewickelten Pflichtboxenstopps machten sich Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler in der #17 und Porsche Young Professional Matteo Cairoli an die weitere Aufholjagd. Trotz widriger Witterungsbedingungen mit einsetzendem Regen kurz vor Schluss rettete Klaus mit Platz 15 noch einen Meisterschaftspunkt, Matteo verpasste als 18. die Punkteränge nur knapp.

Beim Qualifying am Sonntag sah es für die Truppe aus Bruchmühlbach-Miesau sehr vielversprechend aus. Bei schwierigen Bedingungen und nasser Piste stellte Matteo den Porsche 911 GT3 R auf Startplatz zwei, Klaus qualifizierte das Schwesterauto auf Platz fünf.

Das Unheil nahm aber schon beim Start seinen Lauf. Matteo kassierte eine Fünf-Sekunden-Boxenstoppstrafe, weil er seine Startposition nicht korrekt eingehalten hatte. Klaus wiederum wurde von mehreren Konkurrenten eingeklemmt, fiel auf Platz zehn zurück und konnte auf der flüssig zu fahrenden Piste, die so gut wie keine Überholmanöver zulässt, keinen Platz gutmachen. Nach dem Pflichtboxenstopp attackierte Timo sofort, wurde aber von einem Konkurrenten in die Reifenstapel geschickt. Der „Sünder“ wurde zwar bestraft, doch war das Rennen für die #17 zu Ende.

Adrien dagegen konnte in der #18 seinen Stint problemlos absolvieren und kam als Siebter ins Ziel.


„Mein Rennen war leider schnell vorbei, als mein Vordermann beim Überholen einen Fehler gemacht hat,“ fasst Timo zusammen. „Ich war schon nebendran, er hat mir leider keinen Platz gelassen und mich abgedrängt. Das Auto war dann so beschädigt, dass ich nicht weiterfahren konnte. Schade, denn der Tag hatte mit einem starken Qualifying für uns gut begonnen.

Die Performance ist da, beim Auto, bei den Fahrern, beim ganzen Team. Jetzt heisst es nach vorne schauen zum nächsten Rennen in Most.”

 

 

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