15.09.2019    ADAC GT Masters Hockenheim

Platz fünf, trotz 20 Kilogramm Ballastgewicht als „Souvenir“ vom Nürburgring – das KÜS Team75 Bernhard ist mit dem Verlauf des Samstagsrennens zum ADAC GT Masters auf dem Hockenheimring für den Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 sehr zufrieden.

Im hart umkämpften Qualifying in der „Liga der Supersportwagen“ hatte Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard die #17 auf Rang sechs gestellt. Unmittelbar nach dem Start konnte er schon einen Platz gutmachen, doch wurde das Rennen nach einer Massenkollision noch in der ersten Runde mit der Roten Flagge abgebrochen. Trotz der 20 Kilo musste Timo in seinem Stint nur einen Platz abgeben und konnte auf Position sieben an Ex-Porsche-Junior Klaus Bachler übergeben. Klaus fuhr ein fehlerfreies Rennen und erreichte das Ziel auf dem feinen fünften Platz

 

Im Rennen am Sonntag fuhren beide Autos in die Punkte: Platz vier holten Timo Bernhard (38, Bruchmühlbach-Miesau) und Klaus Bachler (28, Österreich) im Porsche 911 GT3R mit der Startnummer 17, Platz zehn belegten Matteo Cairoli (23, Italien) und Adrien De Leener (30, Belgien) im Schwesterauto mit der Startnummer 18.

Klaus hatte im erneut extrem engen Qualifying Rang vier herausgefahren. Unmittelbar nach dem Start konnte der Ex-Porsche-Junior schon zwei Plätze gutmachen, ehe das Rennen wegen eines Unfalls mit der Roten Flagge unterbrochen wurde. Nach dem Re-Start verteidigte Klaus seinen Platz gegen harte Konkurrenz und übergab beim Pflichtboxenstopp an Timo Bernhard. Der Porsche-Werksfahrer machte in seinem Stint mächtig Druck, verpasste Platz drei und damit das Podium am Ende nur um einen Wimpernschlag.

Das gute Teamergebnis wurde noch einmal aufgewertet, als Timo Bernhard und Klaus Bachler nachträglich zum Sieger des Sonntagsrennens auf dem Nürburgring erklärt wurden. Das vermeintliche Siegerauto hatte sich als nicht reglementskonform herausgestellt, damit rückten die ursprünglich zweitplatzierten Timo und Klaus auf.

„Im Samstagsrennen hatten wir ja noch die 20 Kilo Ballast vom Nürburgring im Auto,“ erklärt Timo. „Von daher ist Platz fünf weit mehr als Schadensbegrenzung, es sind richtig gute Punkte.

Klaus hat mit Platz vier heute schon ein gutes Qualifying abgeliefert. Ich habe das Auto dann auch auf Platz vier übernommen. Das Auto vor mir habe ich fast noch gekriegt. Er hat ein paar Fehler gemacht, aber es ist dann immer wieder abgerissen. Es war nicht einfach dranzubleiben, zumal die Hinterreifen völlig am Ende waren. Zum Finale am Sachsenring fahren wir dann ohne Ballastgewicht und wollen dort nochmal siegen!“

 



 

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