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16.07.2006    Pech und Glück für Timo Bernhard in Salt Lake City

Beim 5. Saisonrennen der American Le Mans Series (ALMS) in Salt Lake City/Utah
erreichte der Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard leider nicht das Ziel, wurde
aber gemeinsam mit Teamkollege Romain Dumas aufgrund der zurückgelegten Distanz
noch auf Platz 3 der LMP2-Klasse gewertet.
Das Rennen fand auf der neu erbauten Rennstrecke Miller Motorsports Park statt
und war bis zum Ende sehr dramatisch und spannend.Der 25-jährige Saarländer
startete von Position 2 ins Rennen und kämpfte mit dem Schwesterauto (Porsche RS
Spyder mit Startnummer 6) um die Führung in der LMP2.

Doch ca. 30 Minuten vor Rennende (Gesamtdauer 2 Stunden und 45 Minuten) ereilte
die Startnummer 7 ein technisches Problem und der Franzose Dumas, der nach dem
Fahrerwechsel Bernhard abgelöst hat, mußte das Rennen in der Box aufgeben.Das
schnelle Duo Bernhard/Dumas hatte jedoch schon 58 Runden absolviert und wurde
mit 7 Runden Rückstand noch gewertet.
Das Team von Penske Motorsports, das die beiden in Weissach entwickelten
Sportprotypen im Auftrag von Porsche einsetzt, feierte dennoch den Sieg an
diesem Wochenende. Das Schwesterauto von Timo Bernhard sicherte sich mit den
Fahrern Lucas Luhr und Sascha Maassen den Klassensieg in der LMP2.
Der Gesamtsieg ging bei seinem ersten Auftritt in der ALMS an das diesjährige
Le-Mans-Siegerauto von Audi, der R10 TDI, der jedoch in der höheren LMP1-Klasse
antritt.

Timo Bernhard: "Ich bin sehr traurig, daß wir das Rennen nicht beenden konnten. Es
lief recht gut für Romain und mich auch aufgrund unserer guten
Rennstrategie, aber es sollte wohl nicht sein. Zum Glück sind wir noch als
Dritter gewertet worden.
Wir haben jetzt zur Saisonmitte 61 Punkte und liegen mit 27 Punkten Rückstand
auf Rang 3 der Gesamtwertung. Nächste Woche geht die Punktejagd schon wieder
weiter."

Schon am nächsten Wochenende steht für Timo Bernhard der 6. Lauf der ALMS in
Portland auf dem Programm.

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