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31.03.2008    Timo Bernhard startet beim 2. Lauf der ALMS in St. Petersburg / USA

Auch das zweite Saisonrennen der American Le Mans Series wird in  
Florida ausgetragen. Trotzdem ist für Abwechslung gesorgt: Nach dem  
12-Stunden-Klassiker auf dem Flugplatzkurs in Sebring gastiert die  
Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt am 5. April 2008 auf  
dem Stadtkurs von St. Petersburg am Golf von Mexiko. Und die  
Zielflagge im zweitkürzesten Rennen des Jahres fällt bereits nach 1:55  
Stunden.

In Sebring ist Porsche mit einem historischen Triumph in die neue  
Saison gestartet. Mit dem von Penske Racing eingesetzten RS Spyder  
holten Timo Bernhard (Homburg/Saar), Romain Dumas (Frankreich) und  
Emmanuel Collard (Frankreich) den 18. Gesamtsieg für Porsche bei dem  
Langstreckenklassiker. Butch Leitzinger (USA), Marino Franchitti  
(Großbritannien) und Andy Lally (USA) machten als Zweite im RS Spyder  
von Dyson Racing den Porsche-Doppelsieg perfekt. Ein Saisonauftakt  
nach Maß.

Im Ferienparadies St. Petersburg, auf dem 2,925 Kilometer langen Kurs  
mit 14 Kurven, werden die Karten jetzt aber neu gemischt. "Das ist ein  
komplett neues Rennen mit ganz anderen Anforderungen", unterstreicht  
Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. Auf Stadtkursen hängt sehr  
viel von Gelbphasen ab, und bei einem Rennen zwischen Betonmauern und  
Fangzäunen gibt es in der Regel mehr solcher Unterbrechungen als auf  
herkömmlichen Rennstrecken mit weiten Auslaufzonen. Auf die  
Rennstrategie für St. Petersburg haben Gelbphasen also vermutlich  
ebenso viel Einfluss wie die vergleichsweise kurze Renndauer, durch  
die der Spielraum für Boxenstopps sehr viel kleiner wird. Ein  
Patentrezept für die richtige Taktik gibt es nicht. Hartmut Kristen:  
"Wichtig ist, dass man auf das, was auf der Rennstrecke passiert,  
flexibel und richtig reagiert."

In St. Petersburg ist die American Le Mans Series zusammen mit der  
ebenfalls sehr populären US-Formel-Serie Indy Racing League (IRL) zu  
Gast.

Ein Stadtrennen fasziniert nicht nur die Fans, die das Geschehen aus  
nächster Nähe verfolgen können. Die teilweise sehr engen Strecken ohne  
richtige Auslaufzonen sind auch für die Fahrer eine ganz besondere  
Herausforderung. "Da ist schnell etwas passiert. Wer einen Fehler  
macht, landet meistens in der Mauer", sagt Timo Bernhard. Obwohl lange  
Geraden fehlen, auf denen man auch mal durchatmen kann, fährt der  
amtierende Champion gerne auf Stadtkursen: "Da muss man sehr präzise  
fahren, muss vom Start bis ins Ziel voll konzentriert sein. Das ist  
nicht einfach, kommt mir aber sehr entgegen."

Das Rennen in St. Petersburg startet am Samstag, 5. April 2008, um  
13.25 Uhr Ortszeit (19.25 Uhr MESZ) und dauert 1:55 Stunden.

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