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03.11.2017    Reibungsloser Auftakt zum vorletzten Einsatz des Porsche 919 Hybrid

Für das Porsche LMP Team lief der erste Trainingstag zum vorletzten Saisonlauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft in Shanghai nach Plan: Reifenvergleich, Abstimmungsarbeit und Qualifyingsimulation. Dabei zeigte sich der Porsche 919 Hybrid über längere Distanzen stärker als auf eine einzelne schnelle Runde. Im Sechsstundenrennen am Sonntag haben Porsche und die diesjährigen Le-Mans-Sieger Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) Chancen auf den vorzeitigen Gewinn der Weltmeisterschaft.

Aufgrund von Funk-Kommunikationsproblemen der Rennleitung mit dem Streckenpersonal startete das erste der beiden 90-minütigen freien Trainings mit anderthalb Stunden Verspätung erst um 12:30 Uhr. Das Porsche-Trio Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB) belegte mit einer Rundenzeit von 1.47,414 Minuten Platz zwei vor Bamber/Bernhard/Hartley (1.47,637 Minuten). Das zweite Training begann wie geplant um 15:30 Uhr, entsprechend knapp war die Zeit dazwischen für die Analyse. Im zweiten Training schnitten Bamber/Bernhard/Hartley als Dritte ab (1.45,269 Minuten), Jani/Lotterer/Tandy wurden Vierte (1.45,616 Minuten). Die Trainingsbestzeiten gingen am ersten Tag an Toyota. 

Beide Trainings fanden auf trockener Strecke bei Lufttemperaturen zwischen 17 und 19 Grad Celsius statt. Am Nachmittag trübte sich die Luft stark ein und es herrschte ein zeitweise böiger Wind. 

In Shanghai könnte die WM bereits ein Rennen vor Saisonende entschieden werden. Die Szenarien unabhängig vom Abschneiden der Toyota: Sollte ein 919 Hybrid das Rennen gewinnen, wäre Porsche zum dritten Mal in Folge Hersteller-Weltmeister. Sollten Bamber/Bernhard/Hartley mindestens Dritter werden, wären sie die neuen Fahrer-Weltmeister.

Das Qualifying für die Le-Mans-Prototypen findet am Samstag von 14:30 – 14:50 Uhr Ortszeit statt (07:30 – 07:50 Uhr MEZ). Der Start zum Sechsstundenrennen erfolgt am Sonntag um 11:00 Uhr Ortszeit (04:00 MEZ).

„Das war ein intensiver Arbeitstag heute. Es geht sehr eng zu an der Spitze,“ sagte Timo. „Wir haben noch ein paar Aufgaben vor uns, aber das werden wir schon hinbekommen. Auf der Strecke liegt sehr viel Reifenabrieb neben der Ideallinie. Du musst sehr genau hingucken, wohin du im Überrundungsverkehr fährst.“

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