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19.11.2016    Podestplatz für Timo, Mark und Brendon in hoch emotionalem Finale

Porsche hat 2016 in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im zweiten Jahr in Folge alles erreicht: Sieg in Le Mans, Gewinn der Hersteller-Weltmeisterschaft in Shanghai und heute beim Finale in Bahrain auch noch die erfolgreiche Verteidigung des Fahrertitels. Im letzten von neun Läufen zur WEC kamen Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber von Startplatz zwei aus mit dem Porsche 919 Hybrid als Dritte ins Ziel. Nach einer Kollision früh im Rennen wurden die neuen Weltmeister Romain Dumas, Neel Jani und Marc Lieb nur Sechste. Audi gelang mit einem dominanten Doppelsieg eine beeindruckende Abschiedsvorstellung aus der WEC. 

Das Sechsstundenrennen wurde um 16:00 Uhr bei knapp 30 Grad Celsius gestartet. Nach dem Sonnenuntergang um 16:45 Uhr kühlte die Luft bis auf 24 Grad ab. 

So lief das Rennen für die Startnummer 1:
Bernhard startet von Platz zwei und lässt Jani im Schwesterauto in der ersten Runde ziehen. In der 13. Runde überholt ihn der Nummer-7-Audi, Bernhard ist Vierter. Nach 29 Runden übergibt er an Webber, der sich in der 43. Runde am Nummer-5-Toyota vorbei auf Platz drei verbessert. Hartley löst ihn nach 59 Runden ab. Am Ende der 89. Runde übernimmt Bernhard wieder und reicht den 919 nach 120 Runden an Hartley weiter. Bernhard steigt nach 150 Runden noch einmal ein, ehe er nach 180 Runden an Webber übergibt, der den letzten Einsatz seiner Karriere genießt. Er bringt den 919 nach insgesamt 201 Runden auf Platz drei ins Ziel.

„Der Start an sich war nicht schlecht,“ sagte Timo. „Neel kam innen, und ich habe ihm natürlich Raum zum Überholen gelassen. Wir waren etwa gleich schnell, aber beide nicht schnell genug für die Audi. Toyota haben wir deutlich geschlagen. Das Auto zum Schluss an Mark übergeben zu können, damit er die letzten Runden drehen kann, und dann mit ihm zusammen auf dem Podium zu stehen, das war uns unglaublich wichtig. Es ist ein sehr emotionaler Tag, schwer zu beschreiben.“

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