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15.06.2017    Fortschritte bei der Rennvorbereitung

Das Porsche LMP Team belegte am späten Mittwochabend in der ersten von drei Qualifying-Sitzungen für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Plätze drei und fünf. Bei den Rundenzeiten erreichte das Team eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vortest am 4. Juni. Sowohl die Fahrer als auch die beiden rund 900 PS starken Porsche 919 Hybrid kamen im bis Mitternacht dauernden Qualifying gut zurecht. Das freie Training am späten Nachmittag verlief bei Lufttemperaturen von bis zu 30 Grad im Westen Frankreichs reibungslos. 

Im Le-Mans-Prototyp mit der Startnummer 2 wechseln sich Earl Bamber (NZ), Timo Bernhard (DE) und Brendon Hartley (NZ) ab. Die schnellste Runde dieses Trios auf dem 13,629 Kilometer langen Kurs fuhr Bernhard in 3.19,710 Minuten (Platz drei). Das Schwesterauto mit der Startnummer 1 teilen sich Neel Jani (CH), André Lotterer (DE) und Nick Tandy (GB). Für diese Crew setzte Vorjahressieger Jani die interne Bestmarke in 3.21,165 Minuten (Platz fünf). Damit bleibt der zwei Jahre alte Qualifying-Rekord des Schweizers (3.16,887 Minuten) auch weiterhin bestehen. Alle sechs Porsche-LMP-Werksfahrer haben bereits ihre fünf Pflichtrunden bei Nacht absolviert, obwohl das Qualifying um 20 Minuten verkürzt wurde. Porsche tritt beim wohl härtesten Langstreckenrennen der Welt als Rekordsieger und Titelverteidiger an. 

Im einzigen freien Training, ausgetragen von 16:00 bis 20:00 Uhr, legte Neel Jani mit der Startnummer 1 die absolute Bestzeit in 3.20,362 Minuten vor. Die schnellste Runde im Schwesterauto mit der Nummer 2 absolvierte Earl Bamber in 3.21,687 Minuten (Platz drei).

Am morgigen Donnerstag steht von 19:00 bis 21:00 Uhr das zweite Qualifying auf dem Programm. Die Abschlussqualifikation wird von 22:00 bis 24:00 Uhr ausgetragen. Die Wettervorhersage verspricht konstante Bedingungen und damit Spannung bis zum Schluss.

„Ich habe gleich zu Anfang versucht, eine gute Runde hinzulegen, und das ist mir auch fast gelungen. Bei dem Überholverkehr mit 60 Fahrzeugen ist das echt schwierig,“ sagte Timo. „Das Wichtigste ist aber, dass wir wissen, dass wir bei der Musik sind. Die Strecke befindet sich in einem guten Temperaturfenster, aber sie wird sicher noch sauberer und ergo schneller.“

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